Und am Ende stehen sie schon wieder mit leeren Händen da. Die Nullnummer von Rot-Weiss Essen war bereits das dritte sieglose Spiel in Serie.

RWE

Wieder kein Erfolgserlebnis

25. Februar 2017, 19:03 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Und am Ende stehen sie schon wieder mit leeren Händen da. Die Nullnummer von Rot-Weiss Essen war bereits das dritte sieglose Spiel in Serie.

Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Sven Demandt das Hinspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf und bei der Kölner Viktoria mit 1:2 verloren. Dementsprechend musste Kapitän Benjamin Baier auch erst einmal durchschnaufen, als er die Mixed Zone des Stadion Essen betreten hat. Was gefehlt hat? "Im Endeffekt das Tor", zeigt er sich fast schon ein wenig ratlos, dass es gegen die Landeshauptstädter wieder nicht mit einem Erfolgserlebnis geklappt hat. "Wir waren in der zweiten Halbzeit richtig am Drücker, es war ein Spiel auf ein Tor, aber die Kugel wollte einfach nicht über die Linie."

Außer einmal in der 72. Minute: Der im Gegensatz zum Viktoria-Spiel wieder abschlussfreudigere Kamil Bednarski setzte sich beim Luftduell durch, Fortuna-Keeper Justin Vom Steeg konnte den Ball nur abklatschen lassen und Marcel Platzek drückte ihn über die Linie. Offensichtlich allerdings erst, als der Düsseldorfer Schlussmann die Hand auf dem Ball hatte - schließlich gab Schiedsrichter Jonas Seeland den Treffer nicht. Zurecht, wie auch RWE-Coach Sven Demandt nach dem Spiel zugab: "Ich glaube schon, dass es korrekt war, ihn nicht zu geben. Das kommt bei so einem Spiel noch dabei, dass wir nicht das Glück haben, so ein Tor zu machen."

Kapitän Baier wollte dies am Ende jedoch nicht als Erklärung gelten lassen: "Im Endeffekt müssen wir uns vorwerfen, dass wir erst in der zweiten Halbzeit den Druck hochgehalten haben. Uns hat die Aggressivität gegen den Ball gefehlt. Es ist enttäuschend." Zumal Demandt sowohl unter der Woche, als auch noch direkt vor dem Spiel genau das eingefordert hat: "Mein Co hatte mir nach dem Aufwärmen noch gesagt, dass die Jungs einen nicht so wachen Eindruck gemacht haben. In der Halbzeit war es wohl ein bisschen besser."

Nun geht es also ohne Erfolgserlebnis ins Topspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Benjamin Baier ist dennoch davon überzeugt, beim Tabellenführer bestehen zu können: "Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren. Dann ist es auch egal, ob der Gegner Tabellenführer ist. Wir wollen da ein Erfolgserlebnis und drei Punkte holen."

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren