Beim 1. FC Magdeburg läuft es. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt bleibt auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen und ist auf bestem Wege in die zweite Liga.

1. FC Magdeburg

Härtel-Elf baut starke Serie weiter aus

Christian A. Hoch
25. Februar 2017, 11:48 Uhr

Beim 1. FC Magdeburg läuft es. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt bleibt auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen und ist auf bestem Wege in die zweite Liga.

Vor drei Wochen noch stand der 1. FC Magdeburg mit zwei Punkten Rückstand zur Konkurrenz auf Platz drei – die beiden Spiele gegen den damaligen Tabellenzweiten VfL Osnabrück und den Tabellenführer aus Duisburg vor der Brust. Nach dem 3:0-Erfolg gegen Osnabrück und dem 0:0 beim MSV sind die Magdeburger wieder richtig dick im Geschäft in Sachen Aufstieg. Dementsprechend gelöst war die Stimmung bei den Spielern und Verantwortlichen.

Glückliche Stimmen, herzhaftes Lachen und laute Musik – so schallte es aus der Magdeburger Kabine. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hatte dem Tabellenführer MSV Duisburg ein 0:0-Unentschieden abgetrotzt und dabei vor allem in Halbzeit zwei einen beherzten Auftritt gezeigt. „Der Punkt ist richtig viel wert für uns und gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Wochen“, war auch Christoph Handke sichtlich zufrieden. Der Spieler mit der Nummer drei auf dem Rücken kehrte nach seiner Sperre zurück auf den Platz – seine Gefühle dabei beschrieb er so: „Der Trainer hat sich für mich entschieden, darüber war ich natürlich sehr glücklich. Ich hätte mich aber nicht über einen Platz auf der Bank beschweren dürfen – die Jungs haben es vorher super gemacht.“

Mit 11 Saisontreffern ist Christian Beck der Top-Torschütze des 1. FC Magdeburg. Gegen den MSV hat es zwar nicht zu einem weiteren Treffer gereicht, dennoch wirkte auch Beck nach der Partie zufrieden: „Wir hatten in der ersten Halbzeit etwas Glück. In Durchgang zwei haben wir dann besser gespielt. Mit dem 0:0 können wir sehr zufrieden sein.“ Durch den Patzer der Konkurrenz aus Osnabrück (0:1 gegen Werder Bremen II) beträgt der Vorsprung auf den VfL jetzt drei Punkte: „Da schauen wir dann schon mit einem lächelnden Auge drauf – klar freut uns das.“

Auch Trainer Jens Härtel sah einen zweigeteilten Auftritt seiner Jungs: „In der Anfangsphase hatten wir viel Glück, können durchaus in Rückstand geraten. Wir haben der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, was sie falsch gemacht hat. Dann waren wir sehr viel besser drin, können am Ende auch gewinnen. Trotzdem sind wir mit dem Punkt sehr zufrieden.“

Für den 1. FC Magdeburg warten nun zwei Heimspiele in Folge und damit die Chance, weitere wichtige Schritte in Richtung zweite Liga zu gehen. Zunächst geht es gegen den FSV Mainz 05 II und dann gegen Preußen Münster.

Autor: Christian A. Hoch

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