Auf Rot Weiss Ahlen wartet am Samstag ab 14 Uhr ein ganz harter Brocken. Die Mannschaft der Stunde gastiert im Wersestadion.

RW Ahlen

Albayrak hat großen Respekt vor Wuppertal

Krystian Wozniak
24. Februar 2017, 16:12 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Auf Rot Weiss Ahlen wartet am Samstag ab 14 Uhr ein ganz harter Brocken. Die Mannschaft der Stunde gastiert im Wersestadion.

Der Wuppertaler SV ist furios in das Pflichtspieljahr 2017 gestartet und fegte sowohl Fortuna Düsseldorf U23 (5:1) als auch den ambitionierten Westfalenpokal-Halbfinalisten SV Rödinghausen (4:1) aus dem Stadion am Zoo. Diese starken Auftritte sind auch nicht an Erhan Albayrak vorbeigegangen. Der Ahlener Trainer muss gegen Wuppertal nur auf Rene Lindner (Schulterverletzung) und Kamil Waldoch (Gelbsperre) verzichten. Wir sprachen vor dem Spiel mit dem 39-jährigen Ex-Profi.

Erhan Albayrak, haben Sie sich etwas gewundert, dass die Platzkommission am Donnerstag ihr grünes Licht gegeben hat?
Ich habe da ja keinen Einfluss drauf. Der Platz ist bestimmt nicht im besten Zustand, aber auch nicht schlechter als gegen Bonn. Wir freuen uns, dass wir spielen dürfen. Es ist immer besser selbst zu spielen, als ein Wochenende nur auf die anderen Plätze zu schauen.

War der Punkt gegen Bonn im Nachhinein ein verlorener oder gewonnener Zähler?
Das werden wir dann in der Endabrechnung im Mai sehen. Nach dem Spiel waren wir alle enttäuscht, weil wir viel Kraft, Herz und Leidenschaft investiert haben und in Führung lagen. Wenn du dann noch ein Gegentor kassierst, ist es immer bitter. Aber die Einstellung war top. Das erwarte ich auch gegen Wuppertal.

Der WSV ist noch ein anderes Kaliber als Bonn oder?
Das würde ich auch so unterschreiben. Wuppertal ist super in die Restrunde gestartet und hat sich im Winter gut verstärkt. Jan Holldack und Yordi Teijsse wurden aus dem Ausland geholt. Andreas Ivan kam von Rot-Weiss Essen. Da sieht man, welche Möglichkeiten der Verein hat. Wir müssen dagegen ganz kleine Brötchen backen. Aber ich bin schon so lange im Geschäft und weiß, dass nicht immer die Mannschaft gewinnt, die mehr Geld zur Verfügung hat. Oft siegt die Mentalität gegen die Qualität. Das ist unsere Chance. Wir müssen Wuppertal gemeinsam mit unseren Fans im sportlichen Rahmen bekriegen, dann haben wir auch gegen diesen starken Gegner eine reelle Chance. In solchen Spielen benötigt man echte Krieger! Wir müssen einfach den Abstiegskampf vorleben und zeigen, dass wir unbedingt auch in der Saison 2017/18 in der Regionalliga West spielen wollen.

Autor: Krystian Wozniak

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