Durch das 0:2 (0:0) bei der DJK TuS Hordel hat der SV Horst-Emscher einen guten Start in die Westfalenliga-Rückrunde verpasst.

SV Horst-Emscher

Auf der Suche nach dem Glück

Maximilian Daum
20. Februar 2017, 06:07 Uhr
Foto: Tim Müller

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Durch das 0:2 (0:0) bei der DJK TuS Hordel hat der SV Horst-Emscher einen guten Start in die Westfalenliga-Rückrunde verpasst.

Die Gelsenkirchener trennen nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz. Seiner Mannschaft wollte der zum Saisonende scheidende Trainer Jörg Krempicki auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bei dem mittlerweile nun Tabellenzweiten der Westfalenliga keinen Vorwurf machen. "Wir haben uns hier ganz gut verkauft. Wenn du ganz unten drin stehst, fehlt dir manchmal auch das Glück", klagte der Coach.

Binnen kürzester Zeit entglitt seinen Schützlingen die Chance etwas Zählbares und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen einen vermeintlich überlegenden Gegner mitzunehmen. Während der SV Horst-Emscher in Person von Ahmet Inal den Ausgleich auf dem Fuß hatte, dieser diesen allerdings unglücklich vergab, schlug der TuS in eiskalter Manier zu und entschied mit einem blitzsauberen Konter die Begegnung (67.).

[url]http://www.reviersport.de/345387---westfalenliga-krempicki-verlaesst-horst-08-am-saisonende.html[/url]

In große Aufregung verfiel der Trainer, der aufgrund interner Unstimmigkeiten mit dem Vorstand am Saisonende sein Amt niederlegen wird, dennoch nicht. "So ist der Fußball. Wir werden die Punkte dann eben woanders holen müssen. Dass hier sowieso die Trauben hoch hängen, das wussten wir ja", kommentierte Krempicki gelassen. Durch das 4:1 des DSC Wanne-Eickel gegen den SC Neheim ist das untere Tabellendrittel vor der Pause am Karnevalswochenende noch einmal enger zusammengerückt.

Autor: Maximilian Daum

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