Am Freitagabend empfing der SC Wiedenbrück den SC Verl zum Kreisderby. Am Ende trennten sich die Teams 1:1 (0:0)-Unentschieden.

SC Wiedenbrück

Beckstedde nach Derby-Remis angesäuert

Krystian Wozniak
18. Februar 2017, 11:42 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Freitagabend empfing der SC Wiedenbrück den SC Verl zum Kreisderby. Am Ende trennten sich die Teams 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Gökan Lekesiz (77.) für Wiedenbrück und Daniel Schaal (80.) für Verl erzielten die Tore. 1056 zahlende Zuschauer pilgerten an die Rietberger Straße, um sich das Spiel zwischen den Mannschaften von Alfons Beckstedde und Andreas Golombek anzusehen. Vor allem die Verler Fans durften ihr Kommen nicht bereut haben.

Auch wenn es nicht zu einem Verler Sieg wie in der letzten Saison (1:0) in Wiedenbrück langte, durfte sich der Sportclub von der Poststraße als gefühlter Gewinner fühlen. Sie waren dem Gegner in allen Belangen überlegen und Wiedenbrück konnte sich glücklich schätzen, dass das Spiel nicht schon in der Anfangsphase zugunsten der Gäste entschieden wurde. "Wir haben sehr schlecht ins Spiel gefunden. Nach zehn Minuten hätte uns Verl hier schon abschießen können. Wir waren nervös, hatten keine Überzeugung. Nach 25, 30 Minuten wurde das etwas besser. In der Kabine haben wir den Jungs Mut und Selbstvertrauen zugesprochen. Dann sah das deutlich besser aus. Die Verler standen sehr gut, so dass wir erst durch einen schönen Distanzschuss in Führung gehen konnten. Das 1:1 fällt fast im Gegenzug. Da unterläuft uns ein katastrophaler Pass, der so nicht passieren darf. Wenn man so spät 1:0 zuhause führt, dann will man das Spiel auch gewinnen. Leider hat das nicht geklappt", analysierte Beckstedde.

Sein Trainerkollege Golombek konnte indes zufrieden sein: "Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und uns viele Torchancen erspielt. Dafür kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen. Leider haben wir es versäumt uns zu belohnen. Dann liegen wir in der zweiten Halbzeit plötzlich zurück und keiner weiß warum. So läuft das manchmal im Fußball. Zum Glück haben wir schnell die Antwort gefunden. Vier Punkte aus zwei Spielen in 2017 sind gut, auch wenn ich lieber sechs auf dem Konto hätte. Jetzt wollen wir unser Heimspiel gegen Bonn gewinnen!"

Autor: Krystian Wozniak

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