Der MSV Duisburg konnte auch in Mainz (2:0) gewinnen. Die eine oder andere Ähnlichkeit zur Begegnung in der Hinrunde wurde jedoch schnell deutlich.

MSV

Parallelen zum Hinspiel - Duisburg eiskalt

17. Februar 2017, 22:54 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Der MSV Duisburg konnte auch in Mainz (2:0) gewinnen. Die eine oder andere Ähnlichkeit zur Begegnung in der Hinrunde wurde jedoch schnell deutlich.

"Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und wir haben es geschafft", präsentierte sich MSV-Trainer Ilia Gruev nach der Partie beim Tabellenschlusslicht erleichtert und ergänzte: "Ich habe gewusst, wie stark Mainz wirklich ist - sie haben nicht umsonst in der vergangenen Woche in Osnabrück gewonnen."

Besonders angetan war der Bulgare von dem seriösen Auftritt seines Teams: "Wir haben sicher und souverän gespielt", analysierte der Fußballlehrer und fügte hinzu: "Wir haben bei den beiden Tore richtig zugeschlagen. Leider haben wir es dann versäumt, die nötige Ruhe in die Partie zu bringen."

Die zweite Halbzeit war einfach nicht gut von uns!
Kingsley Onuegbu

Kingsley Onuegbu sah zwei unterschiedliche Halbzeiten: "Wir haben zu Beginn das Spiel klar kontrolliert. Leider haben wir dann nachgelassen", äußerte sich der Torschütze zum 2:0 und musste dann zugeben: "Über die zweite Halbzeit kann ich nur sagen: Die war einfach nicht gut von uns!"

Festzuhalten bleibt: Der MSV Duisburg eilt der Konkurrenz davon. Das freut auch den Nigerianer: "Wir ziehen unser Ding durch und versuchen jedes Spiel zu gewinnen. Wir schauen nur auf uns - wir müssen jetzt konzentriert und seriös weiterarbeiten."

Die Parallelen zur Hinrundenbegegnung wurden jedoch schnell deutlich: Die Mainzer boten den Zebras einen offenen Schlagabtausch, die Meidericher schlugen jedoch eiskalt zu. "Es war ähnlich wie im Hinspiel", bestätigte auch der Mainzer Trainer. "Leider zieht sich das wie ein roter Faden durch unsere Saison. Deshalb fühlt sich das momentan nicht allzu gut an."

Trotz dessen wusste der 38-Jährige die Partie richtig einzuordnen: "Wir waren von Beginn an sehr gut im Spiel. Leider war der Lattentreffer von Sliskovic nicht drin - die Führung hätte uns sehr gut getan. Der Doppelschlag des MSV war natürlich sehr bitter."

Aufgeben wollten die Mainzer nach diesem Schock aber noch lange nicht: "Wir hatten einfach das Gefühl, dass wir total im Spiel sind", berichtete Schwarz und fuhr fort: "In der zweiten Hälfte waren wir absolut spielbestimmend. Leider hat uns die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor gefehlt. Klar hat Duisburg das äußerst abgeklärt runtergespielt, aber es ist aus meiner Sicht eine sehr unglückliche Niederlage."

Autor:

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren