Der ehemalige Essener Amateurfußballer Mustafa Mostafa hat Nationalspieler Julian Draxler vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League besucht.

Paris

Essener frisiert Draxler vor Champions-League-Gala

17. Februar 2017, 16:00 Uhr
Foto: Privat

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Der ehemalige Essener Amateurfußballer Mustafa Mostafa hat Nationalspieler Julian Draxler vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League besucht.

Mustafa Mostafa musste ein wenig schmunzeln, als er die Reaktionen auf seinen Facebook-Post las. Julian Draxler habe ihn als persönlichen Friseur einfliegen lassen, hieß es unter anderem. Eigens für den großen Auftritt gegen den FC Barcelona.

Fasst man das salopp und schnell zusammen, dann ist das fast richtig. Aber eben nur fast. Denn weder charterte der deutsche Nationalspieler in Diensten des französischen Erstligisten Paris St. Germain einen Flieger für den Inhaber des Essener Haarstudio Sara. Noch verbindet die beiden eine rein professionelle Beziehung. Mostafa war auf Einladung Draxlers in die französische Hauptstadt gereist, um das Achtelfinal-Hinspiel zwischen PSG und den Katalanen zu sehen. Denn die beiden sind seit etwas mehr als drei Jahren befreundet. „Wir verstehen uns sehr, sehr gut“, erklärt der Essener Amateurfußballer, der in seinem Salon schon vielen Bundesliga-Profis die Haare geschnitten hat.

In den Genuss dieser handwerklichen Fähigkeiten kam Draxler vor dem Spiel dennoch. „Am Abend vor dem Spiel war ich in seinem Hotel und habe ihm noch einmal die Haare geschnitten“, erzählt Mostafa. Tags darauf ging es ins Pariser Prinzenparkstadion. Dass der spanische Meister zu Gast war, freute den Essener Friseurmeister besonders: „Ich verfolge den Verein schon sehr lange, habe wegen Messi auch Sympathien für Barcelona.“

Dass der Tabellenführer der Ligue 1 den Tabellenzweiten der Primera Division mit 4:0 aus dem eigenen Stadion schoss, konnte Mostafa natürlich verkraften. Denn viel wichtiger war für ihn, seinen Freund Draxler spielen zu sehen. Und dazu auch noch in bestechender Form. Für das Leistungshoch des Nationalspielers gibt es einen Grund: „Er fühlt sich in Paris sehr wohl, ihm geht es dort sehr gut“, berichtet Mostafa.

Er selbst konnte in der französischen Hauptstadt noch einige Eindrücke sammeln. „Wir sind nach dem Spiel noch mit einigen Spielern aus Julians Mannschaft zum Abendessen gegangen. Das war schon ein tolles Erlebnis“, sagt er.

Drei Tage dauerte der Trip nach Paris, dann ging es für den Essener wieder zurück ins Ruhrgebiet. Mit dem Auto. Nicht mit dem Flugzeug.

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