Am Samstag (14 Uhr) reist Rot-Weiss Essen zum FC Viktoria Köln. Vom Papier her ein Spitzenspiel. Doch für Rot-Weiss geht es in dieser Saison wohl nur noch um die goldene Ananas.

Köln

Viktoria-Trainer erinnert sich ungern an seine RWE-Zeit

Krystian Wozniak
17. Februar 2017, 15:27 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Am Samstag (14 Uhr) reist Rot-Weiss Essen zum FC Viktoria Köln. Vom Papier her ein Spitzenspiel. Doch für Rot-Weiss geht es in dieser Saison wohl nur noch um die goldene Ananas.

Sven Demandt gibt deshalb gerne die Favoritenrolle an Viktoria weiter. "Der Druck liegt bei Köln. Sie dürfen da vorne nicht abreißen lassen", sagt der RWE-Trainer. Sein Gegenüber sieht dies ein wenig anders. "So locker wird RWE auch nicht ins Spiel gehen. Ich bin mir sicher, dass sich Essen intern noch eine kleine Chance ausrechnet und oben anklopfen will", meint Marco Antwerpen.

So oder so: Es wird ein kampfbetontes, enges Regionalligaspiel. Da sind sich beide Trainer einig. Auch wenn die Viktoria das Hinspiel im Stadion Essen mit 4:0 gewann, warnt Antwerpen seine Schützlinge vor RWE: "Essen liegt mit uns, Dortmund und Mönchengladbach auf Augenhöhe. Da entscheiden nur Kleinigkeiten, oftmals die Tagesform. Wir sind gut vorbereitet und guter Dinge. Aber wir werden für den Sieg hart arbeiten müssen", betont Antwerpen.

Die Mannschaft des 45-jährigen Fußballlehrers ist gut vorbereitet. Im Winter bezog die Viktoria unter anderem ein Trainingslager in Spanien. "Wir hatten da optimale Bedingungen", sagt Stephan Küsters, Sportlicher Leiter der Kölner. Bis auf Florian Heister (Innenbandverletzung) können die Kölner aus dem Vollen schöpfen. "Unser Kader ist gut bestückt und wir werden gegen RWE eine ordentliche Mannschaft auf den Platz schicken", betont Antwerpen.

Antwerpens RWE-Vergangenheit

Rot-Weiss Essen und Marco Antwerpen: Da war doch was: Ja, in der Saison 1999/2000 spielte der ehemalige Angreifer an der Hafenstraße. In einem Jahr kam Antwerpen auf nur elf Einsätze und ein Tor im rot-weissen Trikot. "Es ist eine Station, an die ich mich in sportlicher Hinsicht nicht gerne erinnere", sagt "Anti". Fritz Fuchs und Klaus Berge waren damals Antwerpens RWE-Trainer.

Autor: Krystian Wozniak

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