Beim Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen steht in diesen Tagen das Telefon nicht still.

RWO

Verlegung des BVB-Spiels ist bisher kein Thema

Christian Brausch
14. Februar 2017, 13:38 Uhr
Foto: Hans Blossey

Foto: Hans Blossey

Beim Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen steht in diesen Tagen das Telefon nicht still.

Der Grund: Die Südtribüne des Bundesligisten Borussia Dortmund wurde für ein Spiel gesperrt. Am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg dürfen 25.000 Fans nicht ins Stadion. Es ist davon auszugehen, dass viele der Anhänger die Zeit nutzen, um die Dortmunder U23 im Regionalliga-Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen zu unterstützen.

Bisher ist das noch nicht gesichert, aber auch die RWO-Verantwortlichen gehen davon aus, dass bis zu 3000 BVB-Fans nach Oberhausen reisen werden. Das führte schon dazu, dass erste Medien darüber spekulieren, dass die Partie sogar verlegt werden müsste. Denn ein plötzlicher Ansturm auf der einen Seite, dazu die Stadionarbeiten und eine entsprechende Baustelle auf der anderen Seite (RWO baut aktuell eine neue Stehtribüne für die eigenen Fans) könnten in der Summe zu viel für den Traditionsverein sein.

Allerdings weiß man in Oberhausen davon nichts. Oberhausens Vorstandsmitglied Thorsten Binder betonte am Dienstag gegenüber RevierSport: "Wir haben keine Infos in diese Richtung. Wir gehen ganz klar davon aus, dass die Partie stattfindet. Wenn es anders kommen sollte, würden wir hoffentlich benachrichtigt." Wobei die Oberhausener immer noch keine validen Auskünfte darüber haben, mit wie vielen Zuschauern aus Dortmund gerechnet werden kann. Binder: "Die Zahlen haben sich noch nicht verdichtet. Vielleicht gibt es noch irgendwelche Überraschungen. Stand Dienstagmittag ist eine Verlegung der Begegnung allerdings kein Thema."

Bereits am Montag kündigte der Verein an, dass er die Catering-Maßnahmen erhöhen und den Sicherheitsbereich aufstocken wird. Das erste Spiel nach der Winterpause wird am Samstag um 14 Uhr im Stadion Niederrhein angepfiffen.

Autor: Christian Brausch

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