Für den Fußball-Regionalligisten TSG Sprockhövel geht es wieder um Meisterschaftspunkte. Am Samstag läuft die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika um 14 Uhr zum Auswärtsspiel gegen den SC Verl auf.

Sprockhövel

Die TSG plant mit Meister und Antwi-Adjej

Heiner Wilms
10. Februar 2017, 20:57 Uhr

Für den Fußball-Regionalligisten TSG Sprockhövel geht es wieder um Meisterschaftspunkte. Am Samstag läuft die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika um 14 Uhr zum Auswärtsspiel gegen den SC Verl auf.

Die wichtigste Nachricht vor diesem Spiel ist die, dass die Partie überhaupt stattfindet. Danach sah es nämlich anfangs der Woche keineswegs aus. Am Freitagvormittag nahm dann aber noch einmal eine Platzkommission den Rasen an der Poststraße in Augenschein und kam zu dem Entschluss, dass gespielt werden soll.

Sprockhövels Trainer Andrius Balaika ist das recht, obwohl er nicht seine Wunschformation aufbieten kann. So fehlt weiterhin Tim Dudda, der über Schmerzen im Knie klagt. Dudda befürchtet, dass bei ihm eine alte Verletzung wieder aufgebrochen ist. Wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens hatte er sich ja schon einmal einer Operation unterziehen müssen. Auch Adrian Wasilewski, normalerweise Duddas Partner in der Zentrale, kommt noch nicht wieder für einen Einsatz von Beginn an in Frage, so dass wohl Orhan Dombayci und Emre Demir diese Positionen einnehmen werden.

Mit Finn Heiserholt und Patrick Polk, die sich Verletzungen am Sprunggelenk zugezogen haben, sind weitere Ausfälle zu beklagen. Aber es gibt auch gute Nachrichten. So hat Kapitän Raoul Meister seinen 120-Minuten-Einsatz im Pokalspiel gegen Brünninghausen gut überstanden. „Er hat keine Beschwerden mehr am Hüftbeuger und trainiert auch normal“, sagt Andrius Balaika. „Raoul ist für uns ganz wichtig. Das wäre auch so, wenn er nur mit einem Bein spielen würde. Und ich bin mir nicht sicher, ob wir in Brünninghausen ohne ihn gewonnen hätten.“ Raoul Meister wird also auch in Verl auflaufen. Denn Platz neben ihm in der Innenverteidigung wird dann wahrscheinlich wieder Cedric Mwondo übernehmen.

Raoul Meister musste in der Vorbereitungsphase bekanntlich kürzer treten und kam in den Testspielen nur sporadisch zum Einsatz. Noch schlechter lief es für Christopher Antwi-Adjej, der wegen Beschwerden an der Achillessehne in der Vorbereitung überhaupt nicht spielte. Inzwischen ist der wendige Außenbahnspieler, den in Sprockhövel alle Jimmy nennen, aber wieder voll ins Training eingestiegen. Und da hat er ganz offensichtlich überzeugen können. „Jimmy hat einen sehr guten Eindruck gemacht. Sogar einen so guten, dass er ein Kandidat für die Startelf ist“, verrät Andrius Balaika.

Auch wenn die Vorbereitung also nicht gerade optimal gelaufen ist, so ist Sprockhövels Trainer mit der Verfassung seiner Mannschaft dennoch zufrieden. „Körperlich sind die Jungs gut drauf“, sagt der Coach. „Uns fehlt zurzeit sicherlich noch etwas das Spielerische, doch das ist in Verl vermutlich bei schwierigen Platzverhältnissen nicht entscheidend. Da geht es über den Kampf, und in dieser Hinsicht hat mich die Mannschaft zuletzt im Pokalspiel absolut überzeugt.“

Im Hinspiel musste sich die TSG gegen Verl nach einer 2:0-Führung mit einem 2:2 begnügen. Damals fehlte Raoul Meister, was Trainer Balaika zu folgender Aussage bewegt: „Mit ihm hätten wir die Führung wohl nicht verspielt.“

Autor: Heiner Wilms

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