In der Landesliga Westfalen sorgte der Aufsteiger SSV Buer in der Hinrunde für Aufsehen. Trainer Holger Siska verlängerte bei seinem Heimatverein.

SSV Buer

„Wie eine große Familie“

Christian A. Hoch
10. Februar 2017, 07:07 Uhr
Foto: Martin Möller

Foto: Martin Möller

In der Landesliga Westfalen sorgte der Aufsteiger SSV Buer in der Hinrunde für Aufsehen. Trainer Holger Siska verlängerte bei seinem Heimatverein.

Gute Laune bei der SSV Buer. Mit einem 3:1-Erfolg gegen den Tabellennachbarn aus Hombruch verabschiedeten sich die Gelsenkirchener in die Winterpause. Kurz danach verlängerte Trainer Siska auch noch seinen Vertrag und rundete ein durchweg positives Jahr für die Bueraner ab. „Ich fühle mich hier pudelwohl, bin schon lange im Verein und kenne die Abläufe. Unsere Strukturen haben sich weiterentwickelt, diesen Weg möchte ich weiter mitgestalten“, freut sich Siska auf die Zukunft in Buer. „Die SSV ist für mich natürlich eine Herzensangelegenheit, ich fühle mich hier wie in einer großen Familie“, ergänzt Siska angesprochen auf seine Verbundenheit zum Verein.

Zuvor sorgte seine Mannschaft auch sportlich für positive Schlagzeilen. 28 Punkte, Platz vier, in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen: „Wir schätzen die Lage realistisch ein, freuen uns über die momentane Konstellation und wollen darauf aufbauen.“ Die Voraussetzungen für eine ähnlich erfolgreiche Rückrunde in der Landesliga Westfalen stehen gut. „Die Frühform der Jungs ist ansprechend“, freut sich Siska. „Alle haben super mitgezogen und sind in Sachen Fitness gut vorbereitet für die anstehenden Herausforderungen“, zeigt er sich zuversichtlich.

Weg gabelt sich gleich zu Beginn

Damit seine Jungs auch weiterhin oben mitspielen können, werden sie die Eindrücke des Trainers bestätigen müssen. Gleich zum Start in das neue Fußballjahr wartet mit dem Auswärtsspiel bei Arminia Marten (19. Februar, 15 Uhr) ein Duell auf Augenhöhe. „Marten steht auf Platz sechs in der Tabelle, hat einen Punkt Rückstand. Sie werden alles daran setzen, um uns zu überholen. Wir müssen uns auf eine gefährliche Offensive und hohe spielerische Qualität einstellen“, weiß Siska um die Schwierigkeit der Begegnung.

Mit einem Erfolgserlebnis gegen Arminia Marten könnte der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte gelegt werden. „Unser Ziel ist es, dieses Spiel zu gewinnen. Dadurch würden wir noch mehr Selbstvertrauen für das Spiel gegen Sodingen bekommen“, hofft Siska auf den ersten Dreier im neuen Jahr. Sein Fazit vor dem Rückrundenstart: „Die Liga ist unfassbar eng, da musst du aufpassen, nicht nach unten zu rutschen. Ich habe aber ein gutes Gefühl und freue mich, dass es endlich wieder um Punkte geht.“

Autor: Christian A. Hoch

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