In einem mehr als einseitigen Spiel besiegte der Drittligist MSV Duisburg den Bezirksligisten SF Hamborn 07 deutlich mit 12:0.

MSV Duisburg

Gruev-Elf mit Kantersieg gegen Hamborn

Robert Bauguitte
08. Februar 2017, 21:27 Uhr
Foto: MSV Duisburg

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In einem mehr als einseitigen Spiel besiegte der Drittligist MSV Duisburg den Bezirksligisten SF Hamborn 07 deutlich mit 12:0.

MSV-Trainer Ilia Gruev hatte bereits im Vorfeld der Partie angekündigt, für das Testspiel gegen Hamborn 07 vor allem den Spielern eine Chance zu geben, die bisher im Liga-Alltag wenig bis keine Spielpraxis bekommen konnten. Auf der Torhüterposition sollten sich mit Daniel Zeaiter und Marcel Lenz die beiden Reservisten der Zebras beweisen. Beide Schlussmänner, die jeweils 45 Minuten zum Einsatz kamen, waren jedoch größtenteils beschäftigungslos und behielten ihre weiße Weste.

Erstes MSV-Tor nach 12 Sekunden

Gerade im ersten Durchgang der Partie präsentierte sich der MSV in unbändiger Torlaune und erzielte nach zwölf Sekunden das wohl schnellste Tor in einem Testspiel. Martin Dausch konnte sich hierüber freuen und erzielte bis zum Halbzeit-Pfiff noch einen lupenreinen Hattrick. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst. Hamborn ging nicht mehr volles Risiko und wollte die besiegelte Niederlage einstellig halten. Erst kurz vor Schluss konnte der MSV noch einmal aufdrehen und am Ende das verdiente Dutzend gegen Hamborn perfekt machen.

Duisburgs Trainer Gruev sah die Partie daher auch als „besseres Trainingsspiel“ seiner Mannschaft an. „Das war eine sehr souveräne Vorstellung meiner Mannschaft. Alle meine Spieler haben sich gut bewegt und das Tempo hoch gehalten“, lobte der Linienchef nach Spielende. Gruev war zudem sehr zufrieden damit, dass am Ende die Null stand: „Auch wenn es nur ein Trainingsspiel war, hat mir die Defensivleistung sehr imponiert. Wir wollten taktisch ein bisschen etwas ausprobieren und auch da haben wir bewiesen, dass wir jede Aufgabe ernst nehmen.“

Dietmar Schacht sorgt für Eklat mit eigenem Fan

Hamborn-Trainer Dietmar Schacht platzte am Rande der Partie noch der Kragen. Der Ex-Profi echauffierte sich über die permanenten Zwischenrufe der eigenen Fans beim Halbzeitstande von 0:9: „Geh doch nach Hause oder mach es selbst, wenn du es besser kannst. Aber halt die Klappe. Die ganze Saison geht das jetzt schon so. Ich kann es nicht mehr hören.“ Nach der verkürzten Pause beruhigten sich die Gemüter aber wieder. Schacht kommentierte die Aktion: „Dieser Fan ist immer da. Der beschwert sich auch wenn wir neun Mal in Folge gewinnen. Da kann man eben nichts machen.“

Autor: Robert Bauguitte

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