Die U19 von Rot-Weiss Essen bekommt es am Sonntag in der A-Jugend Bundesliga mit dem Nachbarn aus Oberhausen zu tun.

RWE U19

Das Vertrauen in die eigene Stärke

Christian A. Hoch
09. Februar 2017, 08:37 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Die U19 von Rot-Weiss Essen bekommt es am Sonntag in der A-Jugend Bundesliga mit dem Nachbarn aus Oberhausen zu tun.

Trainer Carsten Wolters freut sich auf die Partie und vertraut seinen Spielern. Zwischen Oberhausen und Essen liegen knapp zehn Kilometer Luftlinie. Mit dem Auto fährt man gut 20 Minuten zwischen beiden Städten hin und her. Auch im Fußball zeigen sich Parallelen: Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen – nicht nur der Anfang der Vereinsnamen ist gleich. In der A-Jugend Bundesliga kämpfen beide Teams um den Abstieg, in der Tabelle trennen sie lediglich sechs Punkte. „Es kribbelt. So ein Spiel macht mit der Ausgangslage immer etwas her und ist für uns sehr richtungsweisend“, freut sich RWE-Coach Wolters auf das Derby (Sonntag, 11 Uhr).

Mit einem Sieg gegen die U19 Auswahl von Oberhausen könnte sich sein Team zumindest in der Tabelle vom Nachbarn entfernen. „Der Druck liegt sicherlich mehr bei RWO“, gibt Wolters zu. „Wir fahren aber trotzdem nicht nach Oberhausen, um auf einen Punkt zu spielen. Wir wollen selbstbewusst auftreten und das Spiel gewinnen“, stellt er gleichermaßen das Ziel für die Begegnung klar.

Das letzte Spiel gegen den Wuppertaler SV (0:0) macht dabei wohl eher weniger Hoffnung. „Wir haben kein gutes Spiel gezeigt, waren zu lange am Ball und haben vor dem Tor oft die falschen Entscheidungen getroffen. Die Jungs wissen das aber und haben das Spiel abgehakt. Am Wochenende bietet sich jetzt für jeden Einzelnen die Chance, es besser zu machen“, beschreibt Wolters die Ausgangslage.

Mit Selbstbewusstsein und Qualität zum Sieg

Dem Punktgewinn gegen Wuppertal konnte Wolters dennoch auch positive Aspekte abgewinnen: „Wir haben zu Null gespielt und nicht verloren. Jetzt gilt es, in der Defensive weiter stabil zu bleiben und über einfache Bälle ins Spiel gegen RWO zu kommen. Dann werden sich Möglichkeiten für uns ergeben, die müssen wir nutzen.“

Der Matchplan für die besondere Auseinandersetzung steht, den Rest müsse man abwarten. „Die Jungs sind hochkonzentriert, wissen worauf es ankommt. Mit einem Sieg können wir uns etwas absetzen. Für den weiteren Saisonverlauf wäre das extrem wichtig“, erklärt Wolters die Brisanz der Partie für seine Mannschaft.

Im Hinspiel setzte es aus Sicht von RWE ein bitteres 2:4: „Das ist längst abgehakt, es zählt das Hier und Jetzt.“ Und das sieht alles andere als entspannt aus – Abstiegskampf heißt die Realität. „Ich habe absolutes Vertrauen zu meiner Mannschaft. Wir werden die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen und hoffen, dass wir uns in der Rückrunde weiter Richtung Mittelfeld orientieren können“, bleibt Wolters aber zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf.

Autor: Christian A. Hoch

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