Der SV Lippstadt startet nach guter Hinrunde als Aufstiegsaspirant in die zweite Saisonhälfte der Oberliga Westfalen. Die Spieler geben Trainer Stefan Fröhlich ein „gutes Gefühl“.

SV Lippstadt

Regionalliga als „Best-Case-Szenario“

Christian A. Hoch
07. Februar 2017, 15:32 Uhr
Foto: Nils Heilmann

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Der SV Lippstadt startet nach guter Hinrunde als Aufstiegsaspirant in die zweite Saisonhälfte der Oberliga Westfalen. Die Spieler geben Trainer Stefan Fröhlich ein „gutes Gefühl“.

Im Juni dieses Jahres feiert der SV Lippstadt 08 sein 20-jähriges Bestehen als Verein. Es wäre der perfekte Rahmen, um am Saisonende den Aufstieg in die Regionalliga zu feiern. Aktuell haben die Rot-Schwarzen aus Lippstadt als Vierter fünf Punkte Rückstand auf die Aufstiegsränge. „Die Regionalliga war auch im letzten Jahr das große Thema. Natürlich würden wir uns sehr über einen möglichen Aufstieg freuen, darauf ausgelegt ist die Saison aber nicht“, äußert sich Fröhlich zu dem Thema.

Viel mehr habe man sich intern klare Ziele gesteckt, die es zu erfüllen gilt: „Wir wollen unsere Spielweise weiter verbessern und fußballerisch noch dominantere Auftritte hinlegen als in der Hinrunde.“ Von alleine gelingt so ein Vorhaben aber sicher nicht. „Wir trainieren vier Mal in der Woche, wollen unsere Jungs für unsere Spielweise sensibilisieren. Wir stehen grundsätzlich ziemlich hoch, haben so natürlich viel Raum hinter uns. Da ist der Druck gegen den Ball extrem wichtig, daran müssen wir ansetzen“, beschreibt Fröhlich sein Konzept während der Vorbereitung und im weiteren Saisonverlauf.

Optimal seien die Bedingungen während den Trainingseinheiten im Winter wie immer nicht gewesen, damit sei man aber nicht alleine: „Ich denke, ich spreche für viele meiner Kollegen. In dieser Jahreszeit musst du oft improvisieren, hast nicht immer alle Jungs zusammen. Trotzdem haben wir sehr intensiv gearbeitet und ein gutes Trainingsniveau erreicht. Wir fühlen uns gut gerüstet und freuen uns, endlich wieder angreifen zu können.“

Schwieriges Auftaktprogramm vor der Brust

Gleich zu Beginn der Rückrunde (Sonntag, 15 Uhr) wartet mit dem Auswärtsspiel beim SC Roland Beckum eine für Fröhlich „sehr unangenehme Aufgabe“. „Die Jungs aus Beckum haben eine hohe Qualität. Ich denke da auch an [person=28193]Lars Schröder[/person], der auch mal für uns aufgelaufen ist. Wir stellen uns auf ein schwieriges Spiel ein“, beschreibt Fröhlich die Erwartungen für die kommende Begegnung.

Seine eigene Mannschaft schätzt Fröhlich dennoch als stark genug ein, um beim SC Roland den ersten Dreier der Saison einfahren zu können: „Wir haben mit [person=8062]Sven Köhler[/person] von der U23 vom FC Schalke 04 auch nochmal einen echten Glücksfall dazubekommen. Er hat großes Talent und wird uns in Zukunft sicher weiterbringen.“

Am zweiten Spieltag der Rückrunde wartet dann mit der Hammer SpVg ein direkter Konkurrent um die Aufstiegsplätze auf die Lippstädter. „Wir müssen nur auf uns schauen und wollen da sein, wenn die Konkurrenten vielleicht mal Punkte liegenlassen. Trotzdem bleiben wir realistisch und wären am Ende der Saison auch mit Platz vier hochzufrieden“, wagt Fröhlich einen kleinen Ausblick auf den kommenden Saisonverlauf.

Autor: Christian A. Hoch

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