Der Krayer Express kommt langsam ins Rollen.

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Krayer Express kommt allmählich ins Rollen

Ralf Wilhelm
05. Februar 2017, 21:07 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Der Krayer Express kommt langsam ins Rollen.

Gegen Oberligist Spvg. Erkenschwick zeigte die Elf von Trainer Christoph Klöpper einen überzeugenden 2:0-Sieg, am Sonntag gab es nach 2:1-Führung am Ende eine 2:3-Heimniederlage gegen das stärkere Team von Roland Beckum, ebenfalls aus der Oberliga Westfalen. „Die ersten 65, 70 Minuten waren relevant, danach mussten zu viele auf die Zähne beißen“, konstatierte Klöpper. Denn der neue Coach hat bereits große Verletzungssorgen:

Christian Mengert (Einblutung im Meniskus) muss nach seinem Trainings-Zusammenprall vier bis sechs Wochen pausieren, am Sonntag gesellte sich nun auch noch Stürmer Kempes Tekiela (vermutlich Muskelfaserriss im Oberschenkel) hinzu, der am Freitag einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Und da es auch bei Mario Klinger (Wadenmuskel) zwickt, wird es bei Kray schon eng.

Dennoch zeigt sich bereits jetzt, dass in der Rückrunde eine andere Krayer Mannschaft auf dem Rasen stehen wird: Torhüter Johannes Focher strahlt viel Ruhe aus, Lukas Fedler – gegen Beckum als Torschütze – ist Chef der Abwehr, Stefan Grummel unauffälliger Stratege im Mittelfeld, vorne harmonieren Moses Lamidi und eben Tekiela prächtig -- und für die Glanzpunkte ist Burak Kaplan zuständig. Es könnte was werden mit der Aufholjagd.

Autor: Ralf Wilhelm

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