Die TSG Sprockhövel steht im Halbfinale des Wettbewerbs um den Westfalenpokal.

WL-Pokal

Brünninghausen zwingt Sprockhövel in Verlängerung

05. Februar 2017, 11:35 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Die TSG Sprockhövel steht im Halbfinale des Wettbewerbs um den Westfalenpokal.

Am Samstagnachmittag setzte sich der Regionalligist gegen den Oberligisten FC Brünninghausen mit 2:1 nach Verlängerung durch.

Mann des Tages war der Ungar Mark Murai. Der Stürmer, der in der Winterpause zur TSG gewechselt war, kam in der 71. Minute für Nazzareno Ciccarelli ins Spiel, und in der 111. Minute sorgte er dann mit einem wuchtigen Kopfball für das umjubele 2:1 der Sprockhöveler.

Zuvor hatte man aber auch gesehen, dass sich Murai erst noch einfinden muss. Das ist im Moment sicherlich nicht ganz so leicht, da bei der TSG Sprockhövel in Sachen Mannschaftsaufstellung zurzeit viel improvisiert werden muss.

Trainer Balaika muss wieder umstellen

So spielten diesmal zu Beginn Emre Demir und Orhan Dombayci im defensiven Mittelfeld, später stellte TSG-Trainer Andrius Balaika dann um und beorderte Christian März an die Seite von Dombayci. Natürlich lief wegen der ständigen Umstellungen auch nicht alles rund, das konnte es sicherlich auch nicht. Und so war es letztlich auch nicht verwunderlich, dass Oberligist Brünninghausen in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel hatte.

So gab es schon in der 7. Minute eine Großchance für die Gastgeber, doch den Schuss von Dominik Behrend klärte TSG-Verteidiger Tim Oberdorf noch zur Ecke. Der anschließende Kopfball von Sebastian Kruse strich dann knapp über das Tor. Und in der 21. Minute bekam dann Sprockhövels Torwart Robin Benz nach einem Schuss von Adil Elmoueden gerade noch eine Faust an den Ball.

Ciccarelli scheitert an Brünninghausnes Torwart
Die TSG hatte im ersten Durchgang dagegen nur eine richtige Chance, bei der Nazzareno Ciccarelli an Brünninghausens Torwart Nico Luft scheiterte.

„Die Mannschaft war in der Pause selbstkritisch. Die Jungs wussten, dass sie bis dahin kein gutes Spiel gemacht hatten. Aber sie haben gekämpft“, sagte TSG-Trainer Andrius Balaika, der dann noch hinzufügte: „Über die Qualität des Spiels müssen wir uns nicht unterhalten. Aber wichtig ist jetzt wirklich nur, dass wir im Halbfinale stehen. Das ist für uns ein Riesending.“

1:0-Führung durch Emre Demir hat nicht lange Bestand
In der ersten Halbzeit war die Qualität der Partie also allenfalls durchschnittlich - und nach dem Wechsel wurde es kaum besser. Brünninghausen hatte leichte Vorteile und zwei gute Chancen durch Leon Enzmann.

Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. In der 84. Minute kam der Ball über Felix Gremme zu Orhan Dombayci, der mit einem schönen Schuss zum 1:0 voll­endete. Doch die TSG brachte die Führung nicht über die Zeit. Arif Et glich in der 86. Minute aus und erzwang damit die Verlängerung, in der Mark Sandor Murai das Spiel zu Gunsten der TSG Sprockhövel entschied.

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