Das Spiel hat noch nicht einmal begonnen, da hat sich der Druck für die Fußballer von Borussia Dortmund schon erhöht.

BVB

Tuchel setzt Castro auf die Tribüne

Daniel Berg
04. Februar 2017, 19:13 Uhr
Foto: firo

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Das Spiel hat noch nicht einmal begonnen, da hat sich der Druck für die Fußballer von Borussia Dortmund schon erhöht.

Durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen am Nachmittag rutschte der BVB vor der Topbegegnung des Spieltags gegen den Zweiten RB Leipzig auf den siebten Platz in der Bundesliga-Tabelle ab.

Umso wichtiger gerät für die Borussia ein Erfolg gegen den Aufsteiger, der erst zwei Niederlagen in dieser Saison hat hinnehmen müssen. Für diese besondere Partie hat sich BVB-Trainer Thomas Tuchel erneut Besonderes ausgedacht. Er verzichtete nicht nur erneut auf Mario Götze und dazu noch auf den zuletzt sehr ansehnlichen André Schürrle, sondern wartete mit einer echten Überraschung auf. Ihr Name: Erik Durm. Mit der Hereinnahme des Weltmeisters ohne Einsatz steigt die Wahrscheinlichkeit einer taktischen Veränderung beim BVB. In der Defensive dürfte sich demnach eine Fünferkette formieren, die den schnellen Leipzigern die Räume nehmen sollen.

In der Innenverteidigung tauscht Tuchel sein Personal ebenfalls aus: Für Matthias Ginter rückt der spanische Neuzugang Marc Bartra an die Seite des Abwehrchefs Sokratis.

Zum dritten Mal in Serie bleibt zudem Mario Götze auf der Bank. Schon gegen Bremen und Mainz - den beiden anderen Spielen des neuen Jahres - saß der Weltmeisterschütze zu Beginn des Spiels auf der Bank. Immerhin leistet ihm dort sein Kumpel Schürrle Gesellschaft, während es Gonzalo Castro gar nicht in den schwarz-gelben Kader schaffte.

Veränderung bei Personal und Taktik: Thomas Tuchel geht im Topspiel erneut ins Risiko.

Autor: Daniel Berg

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