Der MSV Duisburg bleibt auf Kurs. In der 3. Liga stehen die Zebras auf dem ersten Platz und dürfen weiter auf den direkten Wiederaufstieg hoffen.

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Die Defensive ist das Erfolgsgeheimnis

05. Februar 2017, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Der MSV Duisburg bleibt auf Kurs. In der 3. Liga stehen die Zebras auf dem ersten Platz und dürfen weiter auf den direkten Wiederaufstieg hoffen.

Seit dem 22. Oktober ist der MSV Duisburg in der 3. Liga ungeschlagen. Nicht umsonst steht die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev an der Spitze der Tabelle und darf sich daher weiter berechtigte Hoffnungen auf die Rückkehr in das Fußball-Unterhaus machen. Auch gegen den VfL Osnabrück (2:2) zeigten die Zebras eine kämpferische Leistung und Moral. Nach frühem Rückstand drehten die Duisburger das Spiel in der zweiten Halbzeit und sahen lange wie der verdiente Sieger aus, ehe Marc Heider in der Nachspielzeit doch noch zum Ausgleich traf. Natürlich machte sich zunächst viel Enttäuschung an der Wedau breit, doch ganz unzufrieden ist der MSV nicht, er liegt absolut im Soll.

Ein Erfolgsgarant ist die Defensivarbeit: 13 Gegentore in 21 Spielen ist Bestwert in der 3. Liga. Einer, der aktuell dafür verantwortlich ist, ist [person=33100]Thomas Blomeyer[/person]. Der 20-Jährige kam im Sommer vom FC Ingolstadt nach Duisburg und bekommt nun seine Chance. Durch den Ausfall von Routinier Branimir Bajic (Erkältung) stand Blomeyer zuletzt zweimal von Beginn an auf dem Feld und zeigte gute Leistungen. "Das Spiel gegen Osnabrück war meine Heim-Premiere und ich glaube, dass ich es ganz gut gemacht habe. Genauso wie die ganze Mannschaft. Es ist noch alles neu für mich, aber es macht natürlich dreimal mehr Spaß zuhause zu spielen", sagt Blomeyer, der den Erfolg seiner Mannschaft vor allem in der guten Rückwärtsbewegung sieht: "Wenn man solide und kompakt steht, dann kann nicht viel passieren. Das trainieren wir auch immer. Nach vorne hin haben wir dann auch genug Qualität, um jedes Spiel zu gewinnen."

Zwar kassierte der MSV zwei vermeidbare Gegentore gegen den VfL, doch insgesamt brannte wenig an. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste kaum eine Torchance. Erst in der Nachspielzeit schlug Osnabrück noch einmal zu. Mittendrin war auch Thomas Blomeyer. "Wir drehen das Ding und am Ende ist es dann einfach schade. Ich konnte nicht mehr grätschen, weil ich sonst alles umgehauen hätte und es Elfmeter gegeben hätte. So ist der Schuss noch an meine Hacke gegangen und im Tor gelandet. Das ist ärgerlich. Wir haben uns für die Fans und diese Unterstützung einen Sieg erhofft."

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