Im ersten Testspiel der Wintervorbereitung konnte der abstiegsbedrohte FC Kray mit 2:0 gegen den Oberligisten Spvgg. Erkenschwick auch den ersten Sieg verbuchen.

Kray - Erkenschwick

Klöpper sieht noch Luft nach oben

Robert Bauguitte
03. Februar 2017, 22:21 Uhr
Foto: Rebecca Häfner

Foto: Rebecca Häfner

Im ersten Testspiel der Wintervorbereitung konnte der abstiegsbedrohte FC Kray mit 2:0 gegen den Oberligisten Spvgg. Erkenschwick auch den ersten Sieg verbuchen.

Nach dem Halbzeitabbruch gegen den TuS Ennepetal und der Spielabsage gegen Viktoria Resse gelang der runderneuerten Elf des neuen Trainers Christoph Klöpper gegen das Kellerkind der Oberliga Westfalen Erkenschwick ein 2:0 (2:0)-Heimsieg und damit ein gelungener Einstand in die restliche Vorbereitung.

Beim FC Kray bekam neben Keeper [person=1701]Johannes Focher[/person], [person=9943]Lukas Fedler[/person], [person=5918]Jan Apolinarski[/person] und [person=30000]Kempes Tekiela[/person] auch Ex-Profi [person=1687]Moses Lamidi[/person] direkt von Beginn an die Chance, sich zu präsentieren. In einer recht fairen aber auch ereignisarmen Partie entschieden dann Bouchama (29.) und Tekiela (38.) bereits im ersten Durchgang die Begegnung vor knapp 150 Zuschauern in der Kray-Arena. Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel jedoch zunehmend und die sichtbaren konditionellen Defizite des FCK ließen das Team schließlich ein paar Gänge zurückschalten.

"Ja wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Sieg. Es war in der Tat ja auch unser erstes, richtiges Testspiel und deshalb gibt es noch vieles aufzuarbeiten", sagte Kray-Coach Klöpper direkt nach Spielende und sprach auch die noch mangende Fitness seiner Spieler an: „Die Kondition ist sicher noch nicht ganz optimal, daran werden wir arbeiten. Wir stehen aber auch weit am Anfang unserer maximalen Leistungsfähigkeit und ich denke, da ist im wahrsten Sinne des Wortes noch Luft nach oben." Bis auf Kapitän Christian Mengert, der wegen seiner Trainingsverletzung nicht spielen konnte, setzte Klöpper jedoch bereits auf einen Großteil seiner vermeintlichen Stammformation.

Burak Kaplan bleibt der Meister des ruhenden Balles
Neben vielen neuen Gesichtern auf Krayer Seite fiel ein Zugang dabei besonders auf. Der Ex-Wattenscheider Burak Kaplan wurde in der 70. Minute eingewechselt und bewies sofort, dass er immer noch ein Meister des ruhenden Balles ist. Nur mit Mühe konnte Erkenschwicks Torhüter Tim Oberwahrenbrock sein Geschoß in der 83. Minute noch an die Latte lenken. Auch zwei weitere Kaplan-Freistöße sorgten immer wieder für gefährliche Szenen im Krayer Offensivspiel. Nur aus dem Spiel heraus ist die mangelnde Fitness des 27-Jährigen weiterhin nicht zu übersehen.

Das wird er auch mit 55 Jahren noch beherrschen.
Christoph Klöpper über Burak Kaplan

"Burak ist natürlich noch nicht komplett wieder fit, dafür fehlt ihm einfach die Spielpraxis nach der Verletzung in der Hinrunde. Wir werden aber in den nächsten vier Wochen versuchen, ihn soweit wie möglich an die Mannschaft heranzuführen", sagte Klöpper und unterstrich die Wichtigkeit seines neuen Offensivspielers: "Er ist für die gesamte Mannschaft in Topform einfach unheimlich wichtig. Und wie gut er Freistöße schießen kann, weiß die ganze Liga. Das wird er auch mit 55 Jahren noch beherrschen."

Autor: Robert Bauguitte

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