Nach dem Halbzeitabbruch gegen Ennepetal und der Spielabsage gegen Resse hofft der FC Kray dass die Spvg. Erkenschwick zum ersten Testspiel (Freitag, 19:15 Uhr) erscheint.

FC Kray

Klöpper-Team muss schnell ins Rollen kommen

Ralf Wilhelm
03. Februar 2017, 06:47 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Nach dem Halbzeitabbruch gegen Ennepetal und der Spielabsage gegen Resse hofft der FC Kray dass die Spvg. Erkenschwick zum ersten Testspiel (Freitag, 19:15 Uhr) erscheint.

„Wahrscheinlich haben die jetzt alle Angst, gegen uns anzutreten“, frotzelte Trainer Christoph Klöpper, der darauf brennt, sein runderneuertes Oberliga-Team endlich auf Alltagstauglichkeit überprüfen zu können. Er hofft dabei auf einen vollzähligen Kader, auch wenn es noch zwei Fragezeichen gibt: Burak Kaplan hat nach der intensiven Belastung der letzten Tage muskuläre Probleme. Und Christian Mengert ist Dienstag vor eine „Schrankwand“ gelaufen. Im Training knallte er mit Neuzugang Marwane Mobitaka zusammen und blieb schreiend liegen. Eine MRT soll heute endgültige Aufschlüsse bringen. 1,95m-Hüne Mobitaka jedenfalls hat sich mannschaftsintern schon den Spitznamen „Hightower“ verdient – nach dem bulligen Seargant aus den Kult-Filmen „Police Acadamey“.

Gegen die ebenfalls in Abstiegsnöten sich befindenden Erkenschwicker aus der Oberliga Westfalen will Trainer Klöpper einige Spielsysteme durchtesten. Dabei kann er nicht mehr auf Maurice Reiß (Velbert) und Luka Bosnjak (Ratingen 04/19) zurückgreifen.

Der Abgang von Bosnjak überrascht besonders, zählt er doch zu den wenigen Lichtblicken aus der Hinrunde. Offensichtlich hat der Nachwuchsmann den Konkurrenzkampf mit Kaplan oder Stefan Grummel im Mittelfeld gescheut. „Bei der Qualität in unserem Mittelfeld konnte ich ihm keine Einsatzgarantie bieten“, so Klöpper, der den Abgang „grundsätzlich bedauert.“

Autor: Ralf Wilhelm

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