120 Referenten, 20 Foren, 40 Stunden Programm – am zweiten Tag trifft sich die Sportbusiness-Branche auf dem SPOBIS im Congress Center Düsseldorf.

Schalke 04

S04 will eSport für Internationalisierung nutzen

31. Januar 2017, 16:43 Uhr
Foto: firo

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120 Referenten, 20 Foren, 40 Stunden Programm – am zweiten Tag trifft sich die Sportbusiness-Branche auf dem SPOBIS im Congress Center Düsseldorf.

Der zweitägige Kongress behandelt aktuelle Themen der Sportwirtschaftsbranche. In den Foren referieren unter anderem Alexander Jobst und Ralf Reichert.

FC Schalke 04 will eSport für Internationalisierung nutzen

Der FC Schalke 04 hat mit der Gründung einer eSport-Abteilung im vergangenen Jahr ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Die beiden zentralen Gründe für die Investitionen in diesem Bereich hat Alexander Jobst, Marketingvorstand des Fußball-Bundesligisten, beim SPOBIS genannt.

„Mit dem Bereich eSport schaffen wir eine Zielgruppen-Erweiterung, um die junge Generation zu erreichen“, sagte Jobst im CCD Düsseldorf. Zudem wolle der Club mithilfe des Gaming seine Internationalisierung stärken. „Wir können damit die Marke FC Schalke 04 international entwickeln. eSport ist ein Geschäftsfeld, in dem wir unsere Marke effizient und schnell weiterentwickeln können.“

Langfristig will der Club nach Aussage von Jobst den Bereich eSport auch profitabel gestalten, um zusätzliche Einnahmen für den Kernbereich Profifußball zu generieren. Dazu tritt der Club aktuell zunächst an bestehende Sponsoren heran, verspricht sich aber auch die Akquise von neuen Partnern.

ESL vor Abschluss von zweistelligem Millionendeal

Die Electronic Sports League (ESL) wird in diesem Jahr einen zweistelligen Millionenvertrag abschließen. Das verriet Ralf Reichert, Managing Director ESL Global, beim SPOBIS in Düsseldorf. „2006 haben wir unseren ersten Millionen-Euro-Vertrag gemacht. Und dieses Jahr werden wir unseren ersten achtstelligen Vertrag abschließen“, sagte Reichert innerhalb des Forums „Vermarktung eSport: Ein Abgleich zwischen alter und neuer Welt“.

Das große Potenzial im Bereich eSport führt der ESL-Chef insbesondere auf die junge Zielgruppe zurück. „Wenn man die Jugendlichen erreichen will, wird man an eSport heutzutage nicht vorbeikommen“, meint Reichert.

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