Auf den SV Lippstadt kommen gleich in den ersten Wochen entscheidende Spiele zu. Der Ausgang entscheidet über die Chancen im Aufstiegskampf der Oberliga Westfalen.

SV Lippstadt

Die ersten Spiele entscheiden über den Aufstieg

Vanessa Machelett
31. Januar 2017, 08:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Auf den SV Lippstadt kommen gleich in den ersten Wochen entscheidende Spiele zu. Der Ausgang entscheidet über die Chancen im Aufstiegskampf der Oberliga Westfalen.

Die Pause im Aufstiegskampf ist bald vorbei. Am 12. Februar geht die Saison weiter. Für den SV Lippstadt geht es zum SC Roland. Eine Chance noch weiter an die Tabellenspitze heranzurücken und den Druck auf die Konkurrenz aus Marl und Hamm zu erhöhen.

An der Wettkampfform für die Rückrunde arbeitet der SV seit dem 9. Januar. Ein Monat Vorbereitung, vollgepackt mit Trainingseinheiten, Testspielen und sogar einem Trainingslager. Das alles hat sich laut Trainer Stefan Fröhlich ausgezahlt: „Wir haben sehr intensiv gearbeitet. Die Jungs haben gut mitgezogen und sind von großen Verletzungen zum Glück verschont geblieben. Wir sind in einer guten Verfassung und sehen, dass sich unser Spiel und unsere Form immer weiter verbessert.“

Und das ist auch nötig: Die ersten Spieltage werden ein Fingerzeig für den Ausgang der Saison sein. Mit der Hammer SpVg. und dem TSV Marl-Hüls klopfen gleich am Anfang zwei direkte Konkurrenten an, gegen die gepunktet werden muss. Sollte das nicht der Fall sein, rückt die Regionalliga in weite Ferne.

Das ist jedoch kein Grund für Fröhlich in Panik zu verfallen. „Klar, Sportler wollen immer das Maximalziel erreichen. Wir haben eine gute Ausgangslage, mit Erndtebrück und Hamm spielen jedoch sehr gute Mannschaften oben mit, das ist eine hohe Hürde für uns. Für was es am Ende reicht, kann ich nicht sagen. Wir wollen aber solang oben dabei bleiben wie möglich.“

Dabei kann es weiter sehr eng zugehen, wie in der Hinrunde. Es gab fast nur knappe Ergebnisse. Eine Situation, die für den Trainer leicht zu erklären ist: „Wir sind eine Mannschaft, die schwer zu schlagen ist. Da wir grundsätzlich sehr viel Ballbesitz haben und der Gegner dadurch sehr tief steht, entscheidet meistens der erste Fehler. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen versuchen noch weniger Fehler machen. Wir streben nach dem perfekten Spiel.“

Dem perfekten Spiel liegt eine gut eingespielte und zusammengestellte Mannschaft zu Grunde. Der SV Lippstadt hat es geschafft, Spieler und auch Trainer weiterhin an den Verein zu binden. In den letzten Wochen sind mehrere Vertragsverlängerungen bekannt gegeben worden. Darunter auch die von den beiden Co-Trainern Mirko Vogt und Nick Weber. Eine Entwicklung, der Fröhlich sehr positiv entgegen sieht: „Die frühzeitigen Verlängerungen sind intern und auch extern ein gutes Zeichen. Sie zeigen, dass sich die Menschen beim SV Lippstadt wohlfühlen und gleichzeitig, dass der Verein langfristig und perspektivisch an die Zukunft denkt.“

Autor: Vanessa Machelett

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