Und wieder kann ein Titelträger den Pokal in Essen nicht verteidigen. Am ersten Tag der Endrunde in der Sporthalle

Halle Essen

Diesmal zu schlecht - Titelverteidiger raus

28. Januar 2017, 18:16 Uhr
Foto: Tillmann

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Und wieder kann ein Titelträger den Pokal in Essen nicht verteidigen. Am ersten Tag der Endrunde in der Sporthalle "Am Hallo" hat es einen Bezirksligisten erwischt.

Der TuS 84/10, der im vergangenen Jahr den Landesligisten ESC Rellinghausen im Finale im Neunmeterschießen geschlagen hatte, hat es diesmal nicht in die Finalrunde der Essener Hallenmeisterschaft geschafft. In der Gruppe 2 wurde die Mannschaft aus Bergeborbeck sogar Letzter, unter anderem durch eine 2:8-Klatsche gegen Oberligist ETB Schwarz-Weiß Essen. "Wenn man ausscheidet, ist die Enttäuschung natürlich immer groß", sagt Trainer Oliver Vössing, "aber wenn man mal die letzten Wochen sieht, dann war das eigentlich schon der logische Schluss. Wir konnten schon ein paar Unterschiede sehen."

Bereits in der Zwischenrunde konnte der Bezirksligist nicht wirklich überzeugen und schaffte nur knapp den Sprung in die Endrunde. In einer Gruppe mit dem ETB, mit dem Landesligisten ESC Rellinghausen und einem gut aufgelegten A-Kreisligisten SC Phönix war für das Vössing-Team nichts zu holen. "Natürlich war die Gruppe sehr stark, aber wir können nicht jammern. Das ist nun mal die Auslosung. Wir konnten es ja selbst bestimmen, wenn wir in den anderen Runden anders aufgetreten wären. Diesmal waren wir einfach zu schlecht", musste der Trainer feststellen.

Damit reiht sich der TuS 84/10 in die Liste seiner Vorgänger ein: Noch nie konnte eine Mannschaft bei der Essener Hallenstadtmeisterschaft ihren Titel verteidigen. Ebenfalls ausgeschieden ist der SC Phönix, der sich achtbar geschlagen hatte, jedoch im letzten Spiel gegen den ETB das Weiterkommen verspielte. Die Schwarz-Weißen und der ESC Rellinghausen dürfen dafür am Sonntag um den Pokal spielen. Dem Ober- und Landesligisten folgen die SpVg Schonnebeck und TuS Essen-West 81. Die Favoriten setzten sich in Gruppe 1 recht souverän durch und verwiesen die beiden A-Kreisligisten SG Kupferdreh-Byfang und Heisinger SV auf die letzten Plätze. Bitter für die Heisinger: Nur durch das schlechtere Torverhältnis hat es nicht für die Finalrunde gereicht.

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