Neven Subotic hat endlich einen neuen Verein gefunden:

BVB-Hammer

Subotic geht zum 1. FC Köln

Sebastian Weßling
26. Januar 2017, 08:24 Uhr
Foto: firo

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Neven Subotic hat endlich einen neuen Verein gefunden:

Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund wechselt leihweise bis Saisonende zum 1. FC Köln. Am Donnerstag soll er bereits den Medizincheck bei den Rheinländern absolvieren und beim Ligakonkurrenten des BVB baldmöglichst ins Training einsteigen.

Dort schließt der 28-Jährige die Lücke, die Mergim Mavrajs Wechsel zum Hamburger SV hinterließ. Weil Trainer Peter Stöger gerne mit Dreierkette spielen lässt, wurde dringend noch ein Innenverteidiger benötigt.

Für Subotic selbst ergibt sich die Möglichkeit, endlich wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen. In Dortmund war er zunächst viele Jahre Stammspieler. 2008 gemeinsam mit dem damaligen Trainer Jürgen Klopp aus Mainz gekommen, gewann er mit dem BVB an der Seite von Mats Hummels zwei Deutsche Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal, zog zudem ins Champions-League-Finale ein. Klopps Nachfolger Thomas Tuchel aber berücksichtigte ihn kaum noch, zuletzt war Subotic nur noch Innenverteidiger Nummer fünf.

Schon im Sommer wollte der 28-Jährige daher zum FC Middlesbrough wechseln. „Ich bin kein Spieler, der sein Geld auf der Ersatzbank verdienen möchte“, sagte er damals. Der Transfer zerschlug sich aber, weil bei Subotic nach einer Thrombose eine Rippen-Operation notwendig war. Ende November stand der Abwehrspieler erstmals wieder auf dem Platz: Im Regionalligaspiel der Dortmunder U23 gegen den SV Rödinghausen traf er sogar kurz vor Schluss zum 1:0-Siegtreffer.

Kurz darauf aber verletzte er sich am Knie und fiel bis zum Jahresende aus. Im Trainingslager in Marbella arbeitete er meist individuell, am Mittwoch aber kehrte er ins Mannschaftstraining zurück. Es wird auf absehbare Zeit sein letztes Training in Schwarz-Gelb gewesen sein.

Die BVB-Fans werden es mit Bedauern sehen. Subotic ist wegen seiner kämpferischen Art auf dem Platz, seinem freundlichen Auftreten daneben und auch wegen seines sozialen Engagements einer der Publikumslieblinge in Dortmund. Ein Tuchel-Liebling aber war er nie.

Autor: Sebastian Weßling

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