Am Mittwochnachmittag hat Daniel Caligiuri schon mit der Mannschaft auf Schalke trainiert.

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Caligiuri soll Schalke schon gegen Frankfurt verstärken

Christoph Winkel
26. Januar 2017, 10:56 Uhr
Foto: firo

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Am Mittwochnachmittag hat Daniel Caligiuri schon mit der Mannschaft auf Schalke trainiert.

Der 29-Jährige kommt vom VfL Wolfsburg und hat bei den Königsblauen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben. Die Ablösesumme soll bei rund 2,5 Millionen Euro liegen. Caligiuri könnte schon Freitag (20.30 Uhr/Sky) beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt zum ersten Mal für Schalke auflaufen.

Gerade mal gut eine Woche ist vergangen, als der Offensivspieler vom Interesse der Königsblauen nichts wissen wollte. „Ich bin morgens aufgestanden, habe die Nachricht gelesen und war schockiert“, hatte er der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung gesagt. Über einen Wechsel nach Schalke war bereits Anfang des Jahres spekuliert worden. Caligiuris Einschätzung war: „Da ist nichts dran.“

Neun Tage später ist Daniel Caligiuri also doch ein Schalker. Und er schwärmt bereits für seinen neuen Klub. „Wenn man Schalke so verfolgt hat, weiß man ganz genau, dass es ein riesen Traditionsklub ist. Das wird ein neues Erlebnis für mich. Ich hoffe, dass ich gleich meine Leistung abrufen kann“, sagt er.

Den Ausschlag für die Unterschrift auf Schalke hätten Gespräche mit Schalkes Manager Christian Heidel und Cheftrainer Markus Weinzierl gegeben. „Sie haben mich für den Weg, den sie auf Schalke eingeschlagen haben, begeistert. Den möchte ich künftig mitgehen und zu seinem Erfolg beitragen.“

Flexibel einsetzbar

Christian Heidel erklärte, dass die Verpflichtung Caligiuris eigentlich für den Sommer geplant war. Nach der schweren Verletzung von Abdul Rahman Baba, für den das Kapitel Schalke wegen eines Kreuzbandrisses wohl beendet ist, habe Schalke den Transfer vorgezogen. „Wir haben nach einem flexiblen Spieler Ausschau gehalten, der sowohl links als auch rechts spielen kann und die Bundesliga kennt. Beides trifft auf Daniel Caligiuri zu“, sagt Heidel.

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Der Neuzugang ist bislang der einzige Spieler für die linke Seite, der einen Vertrag für die nächste Saison hat. Die Leihverträge von Baba und Yevhen Konoplyanka, für den Schalke eine Kaufoption hat, enden im Sommer. Auch die Verträge von Sead Kolasinac, Dennis Aogo und Eric Maxim Choupo-Moting laufen aus.

Nach Naldo ist Caligiuri der zweite Spieler, den Heidel aus Wolfsburg nach Schalke gelotst hat. Bislang hat Caligiuri, der die deutsche und italienische Staatsbürgerschaft besitzt, 190 Bundesliga bestritten (23 Tore). Bevor er 2013 nach Wolfsburg wechselte, spielte er für den SC Freiburg.

Autor: Christoph Winkel

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