„Wenn wir das bringen, was wir bringen können, dann haben wir eine Chance zu gewinnen. Aber der Wille muss aus der Mannschaft kommen, nicht von außen.“

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Hoogland ersetzt erkrankten Gyamerah hinten rechts

Michael Eckardt
26. Januar 2017, 11:37 Uhr
Foto: firo

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„Wenn wir das bringen, was wir bringen können, dann haben wir eine Chance zu gewinnen. Aber der Wille muss aus der Mannschaft kommen, nicht von außen.“

Mit diesen Sätzen schaute Bochums Trainer Gertjan Verbeek noch einmal zurück auf das schwache Testspiel in Münster und gleichzeitig voraus auf den Zweitliga-Auftakt des VfL Bochum am morgigen Freitag bei Union Berlin.

„Auch Mentalität und Wille ist Qualität“, sagte Verbeek und äußerte den Verdacht, dass sich sein Team anders verhalten hätte, wenn es nicht gegen einen Drittligisten gegangen wäre. „Wenn wir gegen Mönchengladbach gespielt hätten, wäre das nicht passiert“, sagte Verbeek. Die Schwankungsbreite seiner Mannschaft ist dem VfL-Trainer viel zu hoch, zwischen den Auftritten in Darmstadt und Münster klafft ein großes Loch. Bleibt das so, dann wird es den Bochumern kaum gelingen, Boden gutzumachen in der zweiten Saisonhälfte.

Das personelle Fragezeichen hat mit der rechten Seite zu tun. Dass Tim Hoogland hinten rechts verteidigen wird, weil Jan Gyamerah erkrankt ist, steht jetzt fest. Womit auch das Innenverteidiger-Paar der letzten Spielzeit, Patrick Fabian und Felix Bastians, wieder vereint ist. Nico Rieble wird die linke Außenbahn besetzen. Aber der Zweikampf zwischen Tom Weilandt und Alexander Merkel rechts offensiv dauert an. Wie sich Gertjan Verbeek letztlich entscheiden wird, blieb offen.

Autor: Michael Eckardt

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