Dienstagabend in Bochum. In seiner Wohnung sitzt Peniel Mlapa vor dem Laptop.

Bochums Mlapa

"Nicht Worte helfen, sondern Taten"

25. Januar 2017, 18:23 Uhr
Foto: firo

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Dienstagabend in Bochum. In seiner Wohnung sitzt Peniel Mlapa vor dem Laptop.

Wie schon bei den ersten beiden Begegnungen des Africa-Cups, drückt er der togolesischen Nationalmannschaft auch im letzten Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo die Daumen. Doch nach dem vorangegangenen 0:0 gegen die Elfenbeinküste und dem 1:3 gegen Marokko, geht auch das dritte Spiel mit 1:3 verloren.

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Nach der Vorrunde ist für das Team aus Togo in Gabun also Schluss. Mlapa zieht ein realistisches Fazit: „Es bleibt noch viel Arbeit in Zukunft, wenn man mit so einem kleinen Land erfolgreich sein will.“ Er selbst will irgendwann dabei helfen, vielleicht bei der übernächsten WM in Katar. Für den VfL Bochum hat der aktuell erfolgreichste Angreifer (6 Treffer) auf die Teilnahme am Afrika-Cup verzichtet.

Mlapa: „Ich wollte die komplette Vorbereitung bei der Mannschaft sein.“ Und die lief nicht ganz nach Wunsch, denn nach den 318 Einsatzminuten, blieb der 25-Jährige ohne Tor. „Den ein oder anderen hätte ich schon machen müssen.“ Das will er am liebsten schon in Berlin nachholen, denn die harschen Worte des Trainers nach der Münster-Pleite deckten sich zu 100 Prozent mit seiner eigenen Meinung: „Sowas ist zwar schwer zu erklären, aber nicht zu tolerieren. Wir sollten jetzt nicht große Versprechungen abgeben, sondern in Berlin einfach Taten folgen lassen.“

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