Als Trainer sieht man in der Vorbereitungszeit natürlich die Dinge, die man verbessern kann.

Westfalenliga II

DSC Wanne will weiter nach oben

Stephan Falk
26. Januar 2017, 08:37 Uhr
Foto: Rainer Raffalski

Foto: Rainer Raffalski

Als Trainer sieht man in der Vorbereitungszeit natürlich die Dinge, die man verbessern kann.

Für Holger Flossbach, den Coach des DSC Wanne-Eickel, gibt es allerdings auch Szenen, da fühlt er auch noch, woran noch zu arbeiten ist. Wie am Sonntag im Test gegen den SV Schermbeck.

Den gewannen die Wanne-Eickeler zwar mit 6:2. Aber sie lagen nicht nur 0:2 zurück, sondern hatten in der ersten Halbzeit auch eine Phase, in der sie eine Reihe guter Möglichkeiten vergaben. Einen wie Holger Flossbach nimmt solch eine vergebene Chance für einen kurzen Moment noch ein Stückchen weiter mit: Toreschießen war zu seiner aktiven Zeit schließlich Flossbachs Geschäft.

Nach dem Westfalenligisten Schermbeck ist für die Wanner am heutigen Donnerstag Regionalligist SG Wattenscheid 09 der nächste Testspielgegner. Eigentlich sollte das Spiel auf dem Kunstrasenplatz an der Reichsstraße stattfinden und war auch schon für dort angekündigt, wird auf Wunsch der Wattenscheider aber auf dem Kunstrasenplatz an der Berliner Straße 42 in Bochum ausgetragen. Anstoß ist um 18.30 Uhr.
Ein starker Gegner für den Westfalenligisten zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt der Vorbereitung: „Es läuft noch die Phase, in der wir Gas geben. Und bald kommt die Zeit, in der wir noch an den Dingen feilen.“

In Gesprächen mit seinen Spielern sei er aber auch ständig, so Flossbach. Schließlich soll sein Team an die Form und die Auftritte zum Ende des vergangenen Jahres anknüpfen. Das Jahr 2016 beendete der DSC mit einem 5:0-Erfolg beim FC Lennestadt und nimmt gerade Anlauf zum Weg weiter nach oben in der Tabelle.

Am Sonntag, 12. Februar, steht zunächst das Kreispokalspiel gegen den SC Westfalia Herne an – da, so Flossbach, habe seine Mannschaft nach den zwei Niederlagen in der Liga die Chance, etwas gutzumachen.
Aber das erste Punktspiel des Jahres gegen den SC Neheim (19. Februar) sei auch schon ein Thema in der Kabine, so Flossbach. Das 0:4 in Neheim war der Tiefpunkt einer verkorksten Hinrunde. Im Rückspiel wäre eine gelungene Wiedergutmachung zudem auch noch drei Punkte wert.

Zwei Zugänge hat der DSC in diesem Winter neu dazubekommen, Anjo Wilmanns von der DJK TuS Hordel und Samet Yildirim von Firtinaspor Wanne. Wilmanns könne dem DSC sofort helfen, so Flossbach, Yildirim müsse sich als Perspektivspieler „noch reinbeißen.“ Weitere Neuzugänge seien nicht beim DSC Wanne-Eickel geplant: „Nur, wenn sich kurzfristig noch was auftut.“

Die Wanner konzentrieren sich also ganz aufs Sportliche. Woran noch zu arbeiten ist, dazu wird es beim Spiel in Wattenscheid am Donnerstagabend bestimmt noch den ein oder anderen Hinweis geben.

Autor: Stephan Falk

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