Nach dem Fehlstart in Radevormwald hat sich der 1. FC Wülfrath mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien langsam wieder an die Aufstiegsränge herangeschlichen. Doch noch ist nicht alles Gold, was glänzt, denn gerade die Personalsituation macht Trainer Frank Kurth zu schaffen, wie er im Interview mit RevierSport verrät. [b]Frank Kurth, trauern sie den verpassten Punkten aus dem Auftaktspiel noch nach? Mit drei Zählern mehr wären sie ganz oben dabei.[/b]

Wülfrath: Pauly und Pundt die Überraschungen

"Alles nur Rechenschieberei"

md
06. September 2007, 17:41 Uhr

Nach dem Fehlstart in Radevormwald hat sich der 1. FC Wülfrath mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien langsam wieder an die Aufstiegsränge herangeschlichen. Doch noch ist nicht alles Gold, was glänzt, denn gerade die Personalsituation macht Trainer Frank Kurth zu schaffen, wie er im Interview mit RevierSport verrät. [b]Frank Kurth, trauern sie den verpassten Punkten aus dem Auftaktspiel noch nach? Mit drei Zählern mehr wären sie ganz oben dabei.[/b]

Nein, das ist abgehakt. Es ist in dieser Phase der Saison noch nicht so relevant, denn wir haben noch genug Spiele vor uns. Das Match gegen Radevormwald wird auch nicht das letzte sein, was wir in diesem Jahr vergeigen.
Ansonsten können Sie aber recht zufrieden sein bisher, oder?
Prinzipiell schon. Das Blöde bisher ist, dass wir leider Gottes noch nicht mit dem vollen Kader spielen konnten. Immer wieder hatten wir Ausfälle, zuletzt musste gar Andreas Deus zwischen die Pfosten zurückkehren, obwohl er sich eigentlich schon vom aktiven Sport zurückgezogen hat. Ich wurde immer wieder gezwungen, die Mannschaft umzubauen.

Hatte die Verletztenmisere vielleicht auch gute Seiten?
Ja, denn es hat uns gezeigt, dass es richtig war, die Truppe in der Breite zu verstärken. Wir haben gute Leute in der Hinterhand.
Was muss im Spiel Ihres Teams noch besser werden?
Wir haben uns in allen Partien – Radevormwald einmal ausgenommen – viele Chancen erarbeitet. Woran es aber mangelte, war die letzte Konzentration und Kaltschnäuzigkeit, die Kugel dann auch zu versenken.
Wie einverstanden sind Sie mit den bisherigen Leistungen Ihrer Neuzugänge?
Philipp Pauly hat sicher ein Extralob verdient. Er hat die Umstellung von Bezirks- auf Verbandsliga sehr schnell geschafft. Und auch Ganesh Pundt hat immer für Gefahr gesorgt und Tore vorgelegt, wenn ich ihn gebracht habe. Alle anderen bringen die Leistungen, die wir erwartet haben.

Am kommenden Sonntag geht es zum GSV Moers, der miserabel gestartet ist. Ist das ein sicherer Sieg für ihr Team?

Es wäre fatal, wenn wir da mit der Überzeugung hinfahren würden, die Punkte bereits im Sack zu haben. Es besteht immer eine Gefahr. Moers weiß selbst noch nicht, wo sie stehen. Wir werden sie sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.
In den Spielen darauf warten mit Ratingen und Bocholt zwei echte Kracher. Wissen Sie danach, in welche Richtung es für Sie geht?

Nein, das denke ich nicht. Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass es genauso weitergeht wie letztes Jahr. Alle Mannschaften werden sich gegenseitig die Punkte klauen, da ist für mich kein Team dabei, das den Durchmarsch schaffen könnte. Es wird eine sehr spannende Saison. Mir macht es aber auch keinen Spaß, in die Zukunft zu gucken. Das ist alles nur Rechenschieberei.

Autor: md

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