„Die Gegner haben demnächst sicherlich Angst zum Auftakt gegen uns zu spielen“, scherzte Hombruchs Rolf Schuchmann. Der Erste Vorsitzende wird dem Staffelleiter wohl in Kürze ein Bittschreiben zukommen lassen, indem er seinem HSV auch im nächsten Jahr zum Ligastart ein Dortmunder Derby gegen einen der Favoriten wünscht. In einem solchen Spiel hat man sofort eine echte Standortbestimmung und die Punkte gehen sowieso an die Deutsch-Luxemburger-Straße.

Hombruch: Willkommene Auftaktderbys

Mit optimalem Start

kub
06. September 2007, 17:38 Uhr

„Die Gegner haben demnächst sicherlich Angst zum Auftakt gegen uns zu spielen“, scherzte Hombruchs Rolf Schuchmann. Der Erste Vorsitzende wird dem Staffelleiter wohl in Kürze ein Bittschreiben zukommen lassen, indem er seinem HSV auch im nächsten Jahr zum Ligastart ein Dortmunder Derby gegen einen der Favoriten wünscht. In einem solchen Spiel hat man sofort eine echte Standortbestimmung und die Punkte gehen sowieso an die Deutsch-Luxemburger-Straße.

So geschehen zumindest in den letzten beiden Eröffnungspartien. Sowohl das 2:4 gegen den TuS Eving aus der Vorsaison als auch das 1:4 gegen Mengede vom ersten Spieltag wurden in einen Hombrucher 2:0-Sieg umgewandelt.

Das Team von Trainer Samir Habibovic wird daher in den kommenden Tagen drei weitere Punkte auf sein Konto gutgeschrieben bekommen. Der Grund: Mengede 08/20 hatte beim Auftaktderby gegen die Hombrucher den nicht spielberechtigten Samir Zulfic aufgestellt. Die Verantwortlichen rund um den Volksgarten akzeptierten diese Entscheidung bereits. „Da ist uns ein Fehler unterlaufen. Aber Menschen machen Fehler. Daher will ich niemandem Vorwürfe machen“, erklärte Coach Mario Plechaty.

„Die Mengeder haben uns erst auf die Entscheidung des Staffelleiters aufmerksam gemacht“, berichtet Schuchmann über den überraschenden Punktzuwachs. Somit gesellt sich der HSV zu den Aplerbeckern an die Tabellenspitze. „Das macht hier aber niemanden euphorisch. Wenn wir die Gegner der Aplerbecker besiegt hätten, wäre das etwas anderes, aber bislang haben wir nur gegen Teams gespielt, die wir nicht auf den ersten Plätzen erwarten“, weiß man in Hombruch den gelungenen Saisonstart einzuordnen. Doch auch gegen vermeintlich schwächere Gegner müssen die Zähler erst einmal eingefahren werden.

Autor: kub

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