Beim Westfalen-Oberligisten FC Gütersloh ist in den letzten Monaten richtig was los.

Gütersloh

Fan-Spenden sichern November-Gehälter

Christian Brausch
24. Januar 2017, 19:05 Uhr
Foto: pixelio

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Beim Westfalen-Oberligisten FC Gütersloh ist in den letzten Monaten richtig was los.

Ende Dezember ging die Meldung rum, der Verein sei zahlungsunfähig und muss Insolvenz anmelden.

Kurz vor Silvester wurde dann der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Bielefeld wird diese Unterlagen jetzt durch einen Gutachter prüfen lassen und über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens entscheiden.

Anfang Januar gab es dann die Meldung, dass der Spielbetrieb vorerst aufrecht erhalten werden soll. Der Trainingsauftakt fand ganz normal statt, damit die Mannschaft in der Rückrunde am Oberliga-Spielbetrieb teilnehmen kann. Mit Amir Tahiri, Chabo Chantzopoulos und Mohammed Bulut stehen bereits drei Abgänge in der aktuellen Winterpause fest.

Trotzdem glaubt der Klub an die Rettung, auch wegen der Fans und Gönner des FC Gütersloh. Denn die haben in einer Sammelaktion in nur zehn Tagen 17.000 Euro gesammelt - und damit dem Verein vier Wochen Zeit verschafft. Die Sammelaktion von Initiator Udo Beilmann und der „3. ManSchafft“ (dem ehrenamtlichen Helferteam) hat am Montag den Durchbruch gebracht: Durch zwei größere Spenden ist das nötige Geld für die ausstehenden November-Gehälter zusammen gekommen. Damit erhält der FC Gütersloh einen Monat mehr Zeit, um die Zukunft des höherklassigen Fußballs ins Gütersloh zu sichern.

Die „3. ManSchafft“ mit Sprecher Frank Neuhaus hat der Mannschaft und Trainer Fatmir Vata beim Training am Montag die gute Nachricht überbracht. Sollte nach Auszahlung der Gehälter noch Geld übrig bleiben bzw. neue Spenden eintreffen, werden sie verwendet, um die laufenden Kosten des Vereins zu decken.

Autor: Christian Brausch

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