Das geplante Meisterschaftsspiel gegen die U21 des 1. FC Köln wurde um eine Woche vorverlegt. Das passt den Verantwortlichen des Bonner SC mal so gar nicht.

Bonner SC

Riesen-Ärger um Spielverlegung

21. Januar 2017, 15:07 Uhr
Foto: Bonner SC

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Das geplante Meisterschaftsspiel gegen die U21 des 1. FC Köln wurde um eine Woche vorverlegt. Das passt den Verantwortlichen des Bonner SC mal so gar nicht.

Bereits in der Vorbereitung zur Rückrunde gibt es mächtig Ärger in der ehemaligen deutschen Bundeshauptstadt: Doch nicht die eigene Leistung ist Schuld, sondern eine Entscheidung der ZIS (Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze). Diese hat nämlich die geplante Regionalliga-Begegnung zwischen dem BSC und der Reserve des 1. FC Köln aus Sicherheitsgründen vom ursprünglichen Termin (25. März) auf den 12. Februar vorverlegt.

Dieses Vorgehen stößt auf großes Unverständnis seitens der Rheinlöwen - denn mit der Entscheidung gehen gleich mehrere Probleme einher: Zum einen liegt der Termin eine Woche vor dem geplanten Start in die Rückrunde (18. Februar gegen Rot Weiss Ahlen). Zum anderen findet einen Tag vor der geplanten Partie eine Kar­ne­vals­sit­zung des BSC mit zahl­rei­chen Spon­so­ren statt, in die das Team samt Trai­ners­tab ein­ge­bun­den sei und Präsenz zeigen müsse. Chaos sei so an allen Ecken und Enden vorprogrammiert.

"Bei dem festgesetzten Termin handelt es sich um einen unmöglichen Zeitpunkt", kritisiert Thomas Schmitz, Sportlicher Leiter des Bonner SC, die Spielansetzung. "Wir wurden übergangen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieses Verhalten ist ein absolutes Unding." Nun seien die Verantwortlichen in Gesprächen mit dem "Effzeh" um über eine etwaige Änderung der Ansetzung zu verhandeln. Dieses Unterfangen stellt sich aber laut Schmitz als äußerst schwierig heraus, denn "die beiden Vereine müssen nun natürlich auch auf die Profis der Kölner achten".

Große Hoffnungen auf eine Lösung? Fehlanzeige! Schmitz: "Die gesamte Situation ist sehr unschön für uns, aber ich befürchte, dass wir uns damit abfinden müssen."

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