BVB-Abwehrchef Sokratis und Angreifer Ousmane Dembélé haben am Abschlusstraining vor dem Spiel in Bremen teilgenommen und sind einsatzbereit.

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Tuchel kann Sokratis und Dembélé einsetzen

Sebastian Weßling
21. Januar 2017, 06:07 Uhr
Foto: Firo

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BVB-Abwehrchef Sokratis und Angreifer Ousmane Dembélé haben am Abschlusstraining vor dem Spiel in Bremen teilgenommen und sind einsatzbereit.

Thomas Tuchel bemerkte den Fehler gar nicht: „Wir gehen momentan davon aus, dass uns Adrian Ramos verletzt“, sagte der Trainer am Freitagmittag. Ein Versprecher, natürlich. Denn Ramos wird Borussia Dortmund in Kürze verlassen und sich dem chinesischen Klub Chongqing Lifan anschließen, der ihn wohl prompt an den spanischen Erstligisten FC Granada ausleihen wird.
Niemand geht davon aus, dass dieser zurückhaltende Kolumbianer, der im Mannschaftskreis sehr beliebt ist, einem seiner Kollegen Schmerzen zufügen wird.

Aber Verletzungen sind nun einmal derzeit das große Thema beim BVB, wenngleich sich die Lage am Freitagnachmittag ein wenig entspannte: Sokratis und Ousmane Dembélé nahmen am Abschlusstraining teil und stehen damit für die Partie an diesem Samstag bei Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky) zur Verfügung.

Während Dembélé wohl zunächst auf der Bank sitzt, dürfte Sokratis von Beginn an spielen. Tuchel braucht seinen Abwehrchef dringend, in der laufenden Saison war der Grieche die einzige konstant verlässliche Defensivkraft. Sven Bender, von dessen Rückkehr nach langer Verletzung man sich größere Stabilität versprach, fällt wegen eines Außenbindrisses vorerst aus. „Die Erstversorgung war sehr, sehr gut, die Schwellung ist sehr schnell zurückgegangen“, berichtete Tuchel am Freitag. „Das macht uns ein bisschen Hoffnung, dass er weniger als sechs Wochen ausfällt. Aber allzu groß ist die Hoffnung nicht.“

So dürfte die ersehnte Stabilität noch etwas auf sich warten lassen. Diese zu erreichen, ohne die eigene Offensivstärke einzubüßen, erfordere eine gewisse Reife, so Tuchel. „Und wir haben ja keine Mannschaft, der man reif und abgeklärt ins Stammbuch schreiben würde.“

Autor: Sebastian Weßling

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