Beim KFC Uerdingen läuft es wie am Schnürchen. Eine Halbserie trennt die Elf von Trainer André Pawlak noch vom Aufstieg.

KFC Uerdingen

"Dürfen das Gefühl des Sieges nicht verlieren"

Vanessa Machelett
20. Januar 2017, 15:18 Uhr
Foto: Tillmann

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Beim KFC Uerdingen läuft es wie am Schnürchen. Eine Halbserie trennt die Elf von Trainer André Pawlak noch vom Aufstieg.

Dienstagnachmittag, die Dämmerung setzt langsam ein. An der Grotenburg finden sich erstmals in diesem Jahr die Spieler des KFC Uerdingen ein. Dick in blauer Trainingskleidung eingepackt, machen sie sich bereit für die erste Trainingseinheit des Jahres.

Der Startschuss für die Vorbereitung auf die Rückrunde ist gefallen. Das Ziel ist klar. Das war es schon vor der Saison. Nach der Hinrunde ist man dem ein ganzes Stück näher gekommen. Tabellenführer mit 45 Punkten. Trainer André Pawlak weiß, was jetzt zu tun ist: „Der Aufstieg ist das Ziel seit dem ersten Tag. Wir müssen unsere Arbeit machen. Dann wird der Aufstieg über uns laufen. Schonnebeck hat es aber auch sehr gut gemacht.“

Ein Vorteil des KFC gegenüber der Spielvereinigung ist die Defensive. Mit nur zehn Gegentoren haben die Krefelder mit Abstand die wenigsten Gegentore der Liga kassiert. Einen Grund dafür sieht Pawlak vor allem in der Konsequenz seiner Spieler: „Wir haben ab der vordersten Reihe gut verteidigt. Wir stehen kompakt und sind gut in der Ballbehandlung. Unseren Torwart dürfen wir allerdings auch nicht außer Acht lassen.“

Neuzugänge gibt es nicht. Abgänger hat der Verein allerdings auch nicht zu vermelden. Die komplette Mannschaft arbeitet für den Aufstieg. Mit genau dieser Einstellung sind sie auch am Dienstag zur ersten Trainingseinheit der Wintervorbereitung erschienen. Das stellt auch den Trainer zufrieden: „Die Stimmung ist gut. Alle sind heiß darauf wieder Fußball zu spielen.“

Und damit fangen sie an diesem Wochenende an. Am Sonntag findet das erste Testspiel statt. Die U21 von Hannover 96 kommt nach Krefeld. Es ist das erste in einer Reihe von Tests, unter anderem auch gegen den TSV Marl-Hüls. Für neue Erkenntnisse sollen die Spiele allerdings laut Pawlak nicht sorgen: „Wir wollen Neues ausprobieren und unsere Sicherheit zurückgewinnen. Außerdem dürfen wir das Gefühl des Sieges nicht verlieren.“

Autor: Vanessa Machelett

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