In sechs Wochen geht es für Schwarz-Weiß Essen wieder um Punkte in der Oberliga Niederrhein. Auf Neu-Trainer Manfred Wölpper wartet vor dem Spiel gegen den VfB Homberg allerdings noch einiges an Arbeit.

ETB

"Wir dürfen jetzt nicht in Aktionismus verfallen"

Robert Bauguitte
20. Januar 2017, 12:30 Uhr

In sechs Wochen geht es für Schwarz-Weiß Essen wieder um Punkte in der Oberliga Niederrhein. Auf Neu-Trainer Manfred Wölpper wartet vor dem Spiel gegen den VfB Homberg allerdings noch einiges an Arbeit.

Der abstiegsbedrohte Traditionsverein hat derzeit drei Punkte Rückstand auf den Cronenberger SC, der momentan den ersten Nichtabstiegsplatz der Oberliga Niederrhein belegt. Neben der Entlassung von Trainer Damian Apfeld und dem Abgang des bisherigen Apfeld-Assistenten Stephan Engels war auch der personelle Umbruch im Kader in der Winterpause groß. Mit Leistungsträger [person=1713]Cedric Leon Vennemann[/person] und den Talenten [person=30420]Anil Kisin[/person] sowie [person=30416]Sergej Stahl[/person] verließen bereits die ersten Spieler den Uhlenkrug. Auf der anderen Seite konnte der ETB bisher noch keine Neuzugänge präsentieren.

Für Apfeld übernahm Ex-MSV-II-Coach Wölpper die Geschicke bei den Schwarz-Weißen. Wölpper konnte seine Rumpf-Elf bei der 1:7-Niederlage gegen RWO dabei das erste Mal unter Testspiel-Bedingungen unter die Lupe nehmen. Die Spieler, die es auch in der Rückrunde für ETB richten sollen, präsentierten sich laut Wölpper jedoch "total naiv" und verloren "absolut verdient" gegen den Regionalligisten. "Wir waren einfach schlecht", fasste der neue Coach kurz und knapp zusammen.

Winterneuzugänge sind nicht geplant

Ob beim ETB dagegen noch personell nachgerüstet werden soll, konnte Wölpper bisher nicht bestätigen: "Es ist natürlich in unserer momentanen Situation des Abstiegskampfes nicht einfach Leute zu finden, die uns sofort weiterhelfen können. Das würde ja bedeuten, dass sie bei anderen Vereinen Stammspieler gewesen sein müssten. Welcher Stammspieler wechselt schon in der Winterpause? Es sind nur Leute auf dem Transfermarkt, die eher auf der Suche nach Spielpraxis sind."

Wir dürfen jetzt nicht in Aktionismus verfallen.
Manfred Wölpper

Zu einem Schnellschuss soll es auch laut dem Übungsleiter nicht kommen: "Wir dürfen jetzt nicht in Aktionismus verfallen.
Wir schauen natürlich hin und sollte uns dann noch jemand auffallen, muss es einfach zu hundert Prozent passen."

Autor: Robert Bauguitte

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