Schalkes Linksverteidiger Abdul Rahman Baba ist offenbar schwerer verletzt als befürchtet.

Schalke-Schock

Baba droht das Saisonaus

Andreas Ernst
19. Januar 2017, 14:29 Uhr
Foto: firo

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Schalkes Linksverteidiger Abdul Rahman Baba ist offenbar schwerer verletzt als befürchtet.

Baba hatte sich im Rahmen des Afrika-Cups im Spiel gegen Uganda (1:0) am Knie verletzt. Die Schalker gingen zunächst von einer Meniskusquetschung aus - mit dieser Verletzung hätte Baba nur vier Wochen pausieren müssen. Am Donnerstagmorgen teilte Ghanas Fußballverband die offizielle Diagnose mit. Sie ist ein Schock für Schalke: Baba hat demnach einen Meniskusriss und einen Teilriss des Kreuzbandes im linken Knie erlitten. Zudem hat sich dort deshalb Flüssigkeit gesammelt. Baba müsste monatelang aussetzen - möglicherweise wäre sogar die Saison beendet.

Untersucht wurde Baba von Ghanas Arzt Dr. Adam Baba. Am Donnerstagabend fliegt Baba zurück nach Gelsenkirchen und wird von einem Offiziellen begleitet. "Wir bieten Baba alle Unterstützung auf dem Weg zur Genesung an", schrieb der Verband auf seiner Homepage. Baba steht bei den Königsblauen bis zum Saisonende unter Vertrag. Die Schalker hatten ihn vom englischen Spitzenklub FC Chelsea ausgeliehen. Baba verlor im Verlauf der Hinrunde seinen Stammplatz an Sead Kolasinac. Der ist in der Rückrunde nun gesetzt. Vertreter Nummer eins ist Dennis Aogo. Auch die Verträge von Kolasinac und Aogo enden am Saisonende.

Nach Breel Embolo, Coke, Franco Di Santo und Klaas-Jan Huntelaar ist Baba der fünfte Spieler, auf den Schalke wochen- oder sogar monatelang verzichten müsste. Auch mit Atsuto Uchida (Adduktorenbeschwerden) kann Schalke-Trainer Markus Weinzierl nicht dauerhaft planen. Für die Königsblauen beginnt das Jahr 2017 am Samstag mit einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt (15.30 Uhr, live in unserem Ticker).
Die Königsblauen gaben zudem am Donnerstagmorgen bekannt, dass Ersatztorwart Fabian Giefer für ein halbes Jahr nach England zum Zweitligisten Bristol City wechselt. Dort soll er Spielpraxis sammeln. Vertreter von Ralf Fährmann sind Alexander Nübel und Timon Wellenreuther.

Autor: Andreas Ernst

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