Die Gerüchte um Schalkes Defensivspieler Sead Kolasinac nehmen immer größere Dimensionen an.

Schalke

Manager Christian Heidel lüftet die Gerüchteküche

Thomas Tartemann
19. Januar 2017, 12:21 Uhr
Foto: firo

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Die Gerüchte um Schalkes Defensivspieler Sead Kolasinac nehmen immer größere Dimensionen an.

Der italienische Spitzenklub Juventus Turin soll laut Tuttosport mittlerweile ein offizielles Angebot bei den Schalkern eingereicht haben. Die italienische Gazette berichtet außerdem, dass die Königsblauen angeblich abgelehnt haben und einen größeren Betrag für den Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina erzielen wollen. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel lüftet die Gerüchteküche kräftig durch. Heidel, der sich nur ungerne zu Vertragsgesprächen äußert, stellt klar: „Es gibt überhaupt keinen Kontakt zu Juventus Turin.“

Das Arbeitspapier von Sead Kolasinac, der sich im Hinrundenverlauf einen Stammplatz erarbeitete und leistungsmäßig einige Prozent draufpackte, weil ihm mit Abdul-Rahman Baba ein ehrgeiziger Konkurrent im Nacken saß, läuft zum 30. Juni 2017 aus. Schalke will mit dem 23-Jährigen unbedingt verlängern. Ein Verkauf jetzt zur Winterpause ist für Christian Heidel überhaupt kein Thema. Für ihn sind die Planungen auf der Zu- und Abgangs-Seite abgeschlossen. Somit erkaltet automatisch auch die Spur zu Shinji Okazaki. Der 30-jährige Japaner, der aktuell bei Leicester City in England unter Vertrag steht, wurde als Blitz-Ersatz für Eric Maxim Choupo-Moting gehandelt, dem durch die Absage für die Teilnahme am Afrika Cup eine Sperre für maximal drei Bundesligaspiele durch den kamerunischen Verband droht. Heidel, der Okazaki noch aus gemeinsamen Mainzer Zeiten kennt, nimmt auch diesem Gerücht den Wind aus den Segeln: „Er ist kein Thema.“

Autor: Thomas Tartemann

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