Nach vier Jahren gehen der SC Verl und Andreas Golombek ab dem 1. Juli 2017 getrennte Wege.

SC Verl

Golombek-Nachfolger steht fest

Krystian Wozniak
16. Januar 2017, 16:31 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach vier Jahren gehen der SC Verl und Andreas Golombek ab dem 1. Juli 2017 getrennte Wege.

Das haben der aktuelle Trainer des SCV und Präsident Raimund Bertels am Montagnachmittag der Mannschaft mitgeteilt. "Andreas Golombek hat hier super Arbeit geleistet. Aber wir wollen etwas Neues ausprobieren. 'Golo' wird im März die Prüfungen zum Fußballlehrer hoffentlich erfolgreich abschließen und will sich dann auch neu orientieren. Er will höher hinaus. Das gönne ich ihm von Herzen. Jetzt wollen wir gemeinsam den Klassenerhalt angehen und 'Golo' im Sommer verabschieden", erklärt Bertels gegenüber RevierSport.

Nach RS-Informationen hat der Verler Präsident bereits einen Nachfolger für den 48-jährigen Golombek gefunden und den Namen auch am Montag der Mannschaft mitgeteilt. Guerino Capretti, aktuell Trainer beim Delbrücker SC, wird ab dem 1. Juli an der Poststraße Cheftrainer und einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 erhalten. Zum Ende der Woche soll Capretti offiziell in Verl vorgestellt werden. "Wir haben einen Mann gefunden, mit dem wir uns einig sind. Unterschrieben, ist aber noch nichts. Deshalb werden wir auch keine Namen kommentieren", hält sich Bertels noch bedeckt.

Der 34-jährige Capretti ist kein Unbekannter beim Sportclub. Zwischen 2010 und 2015 spielte der einstige Innenverteidiger für die Schwarz-Weißen und absolvierte insgesamt 136 Pflichtspiele (sechs Tore) für den SC Verl. Capretti, der über die B-Lizenz verfügt, war in der zwischen 2013 und 2015 unter Golombek auch Kapitän der Mannschaft.

Bis zuletzt hatte sich auch Robert Mainka Hoffnungen auf das Cheftrainer-Amt beim ostwestfälischen Regionalligisten gemacht. Der Ex-Profi, der unter anderem für Verl, den SC Wiedenbrück, den Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen spielte, ist aktuell für die Landesliga-Mannschaft des SC Verl verantwortlich und arbeitete zuvor zwei Jahre lang erfolgreich mit der U19 der Verler. Nach der Entscheidung für Capretti und gegen seine Person teilte Mainka dem SC Verl mit, dass er am Saisonende den Verein verlassen wird. Der 33-jährige Mainka wird im September die Trainer-A-Lizenz machen und eine neue Herausforderung suchen. "Ich kann die Enttäuschung von Robert nachvollziehen. Das ist ja wie immer im Leben: Wenn man sich Hoffnung macht und es dann doch nicht so kommt, dann ist man enttäuschend. Das ist menschlich. Wir haben Robert aber nie etwas versprochen oder ihm gesagt, dass er unser Mann sei. Er war ein Kandidat, aber wir haben uns für jemand anderen entschieden", erläutert Bertels.

Autor: Krystian Wozniak

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