Die Borussen-Bande hat in diesem Monat ein Mammut-Programm vor der Brust: Sechs Spiele stehen insgesamt auf dem Plan, die erste Partie löste der BVB gestern Abend bei Energie Cottbus II mit einem Traum-Ergebnis: 3:0 hieß es nach 90 Minuten, möglicherweise war das der Auftakt zum

Cottbus II - BVB II 0:3 (0:1) / Befreiung

Hilles Tor-Premiere, Tyralas Pech

tt
05. September 2007, 23:29 Uhr

Die Borussen-Bande hat in diesem Monat ein Mammut-Programm vor der Brust: Sechs Spiele stehen insgesamt auf dem Plan, die erste Partie löste der BVB gestern Abend bei Energie Cottbus II mit einem Traum-Ergebnis: 3:0 hieß es nach 90 Minuten, möglicherweise war das der Auftakt zum "goldenen September". "Für uns war der Sieg unheimlich wichtig", stellte Trainer Theo Schneider fest, "wir waren zuvor noch sieglos, so langsam setzte sich das in den Köpfen fest, man wäre sonst zu sehr hinterher gerannt.

Deswegen bin ich richtig froh, dass der Knoten geplatzt ist. Wenn man bei Energie vergeigt hätte, dann wäre es mit der Quali ganz schwer geworden."

So war auch die Rückreise aus der Lausitz (die Hinfahrt dauerte acht Stunden) nicht ganz so unangenehm, erst in den frühen Morgenstunden brachte der Bus die müden Sieger in die Revier-Metropole zurück. Schneider: "Den heutigen Donnerstag kann man eigentlich schon abhaken, nach so einer Tour ist man ziemlich platt. Freitag steigt schon das Abschluss-Training, Samstag wartet die nächste unbequeme Partie gegen den HSV. Wir müssen versuchen, in der kurzen Zeit den Akku aufzuladen."

Obwohl Sahr Senesie (Becken-Probleme) in Cottbus fehlte und Sebastian Tyrala nach 15 Minuten mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausgewechselt werden musste, gelangen den Dortmundern drei Treffer. Der eingewechselte Christopher Nöthe machte seinem Ruf als "Joker" alle Ehre, dazu verwandelte Uwe Hünemeier einen Freistoß zur Vorentscheidung. "Das hat mich für ihn besonders gefreut, schließlich standen zuvor zwei unglückliche Eigentore zu Buche", erklärte Theo Schneider. Auch Neuzugang Sebastian Hille durfte jubeln: Der Ex-Bochumer erzielte sein erstes Regionalliga-Tor für Dortmund. Schneider: "Damit ist Sebastian für seine Mühen belohnt worden."

Autor: tt

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