Vom 5. bis zum 13. Januar bereitet sich der BVB im spanischen Marbella auf die Rückrunde vor. Unser Reporter vor Ort berichtet in seinem Tagebuch von den (Rand-) Geschichten des Tages.

BVB-Tagebuch aus Marbella

Vorsicht, Stufe!

Sebastian Weßling
10. Januar 2017, 19:44 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Vom 5. bis zum 13. Januar bereitet sich der BVB im spanischen Marbella auf die Rückrunde vor. Unser Reporter vor Ort berichtet in seinem Tagebuch von den (Rand-) Geschichten des Tages.

Verletzungsgefahr ist stets gegeben, wenn Fußballer trainieren, so auch bei Borussia Dortmund. In Marbella, wo der Bundesligist derzeit sein Trainingslager abhält, ist diese Gefahr aber nicht auf den Rasen beschränkt. Auf dem Weg zum Estadio Municipal gilt es, die Tücken des spanischen Verkehrs zu meistern, was einigermaßen klappt, wenn man in einem großen Mannschaftsbus unterwegs ist – in den Kleinwagen, mit denen die Journalisten unterwegs sind, ist es nicht immer ganz so einfach.

Auch Parkplätze sind ein kostbares Gut in Marbella. Und gerade rund um das Stadion nicht gerade leicht zu finden. Der Spanier ist da zwar durchaus erfinderisch und widmet jeden unbenutzten Quadratzentimeter Straße kurzerhand zum Parkplatz um, gerne unter Zuhilfenahme der Warnblinkanlage – als Journalist, der einen Mietwagen auf Firmenkosten fährt, traut man sich das allerdings nicht so ganz.

Aber wir schweifen ab, zurück zu den Verletzungsrisiken. Das Estadio Municipal ist ein sehr altes Stadion und es ist ein sehr baufälliges Stadion. Man sieht ihm nicht mehr an, dass Michael Jackson hier 1988 im Rahmen seiner Bad World Tour vor 28.000 Menschen aufgetreten ist. Als es 1975 eröffnet wurde, waren die Menschen offenbar noch deutlich kleiner. Nicht anders ist zu erklären, dass man sich im Treppenaufgang zur Tribüne sehr leicht den Kopf einrennen kann.

Andererseits konnten die Menschen offenbar besser mit steilen und gelegentlich recht unsymetrischen Treppen umgehen. Jörg Heinrich wurden diese am Dienstag fast zum Verhängnis. Mehrfach geriet der frühere BVB-Profi, der seinen ehemaligen Verein in Spanien besuchte, auf den Stufen heftig ins Straucheln.

An dieser Stelle jedoch können wir Entwarnung geben: Heinrich hat sich keine ernstzunehmende Verletzung zugezogen. Wir gehen davon aus, dass er ab Mitte des Monats wieder voll zur Verfügung steht.

Autor: Sebastian Weßling

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren