Vor drei Jahren gelang Schalke-Angreifer Klaas-Jan Huntelaar ein echtes Kunststück:

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So ist der Stand bei den verletzten Stürmern

Manfred Hendriock
10. Januar 2017, 13:24 Uhr
Foto: firo

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Vor drei Jahren gelang Schalke-Angreifer Klaas-Jan Huntelaar ein echtes Kunststück:

Schalkes Torjäger hatte die komplette Winter-Vorbereitung inklusive Trainingslager wegen eines Innenbandanrisses im Knie verpasst - und trotzdem war er beim Rückrunden-Start in Hamburg voll da und erzielte sogar ein Tor. So fix wird es diesmal nicht gehen, und dennoch soll der “Hunter” der erste Spieler sein, der von den Schalker Langzeit-Verletzten in der Rückrunde zurückkommt. Insgesamt fehlen Schalke vier Spieler schon seit Monaten.

Trainer Markus Weinzierl rechnet im Februar wieder mit dem Comeback von Huntelaar, der sich Ende Oktober am Außenband im Knie verletzt hatte und damit insgesamt mehr als drei Monate ausfällt. Dass er nach seiner Rückkehr aber wieder schnell in Form kommen kann, hat er vor drei Jahren bewiesen…

Noch keine Prognose gibt es bei Franco Di Santo, der ebenfalls seit Ende Oktober fehlt und mit dessen Rückkehr ursprünglich viel schneller gerechnet wurde. Weinzierl spricht bei dem Argentinier mittlerweile nicht mehr von einer Bauchmuskelzerrung, er sagt: “Es ist undefiniert, woher die Schmerzen im Bauchmuskelbereich kommen.” Di Santo hat alle möglichen Spezialisten aufgesucht, auch seinen Vertrauensarzt in Argentinien. Das Ergebnis ist, dass Schalke immer noch nicht schlau ist und selbst eine Operation nicht ausschließen kann - “aber das wäre der letzte Ausweg”, betont Weinzierl.

Wie Huntelaar soll auch Coke “hoffentlich Anfang Februar” (Weinzierl) das Training mit der Mannschaft aufnehmen. Das durch einen Kreuzbandanriss im Sommer geschädigte Knie ist nach Schalker Angaben inzwischen wieder stabil - allerdings hat Coke so viel Muskelmasse im Bein verloren, dass er auf die Reise ins Trainingslager verzichten musste, weil sonst das Risiko einer muskulären Verletzung groß gewesen wäre. Das Problem: Wenn Coke im Februar wieder trainiert, war er ein halbes Jahr raus und hat zweimal eine Vorbereitung verpasst. Weinzierl muss mit einem Comeback-Termin des Spaniers “defensiv umgehen” - richtig rechnen kann er mit ihm kaum vor Mitte bis Ende März.

Dann könnte auch Breel Embolo langsam wieder soweit sein: Vier bis fünf Monate Pause werden nach seiner üblen Sprunggelenkverletzung vom Oktober veranschlagt. “Breel macht kleine Fortschritte”, berichtet Weinzierl, “aber er hat noch einen langen Weg zu gehen.”

Autor: Manfred Hendriock

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