Rhenania und Blau-Weiß Fuhlenbrock komplettieren die Zwischenrunde. Der VfR Ebel wird seiner Favoritenrolle gerecht, die Welheimer Löwen überraschen.

Halle Bottrop

Ernüchterung bei den Ruhrpott Kickern

Maximilian Lazar/Henning Wiegert
07. Januar 2017, 20:08 Uhr
Foto: Thomas Goedde

Foto: Thomas Goedde

Rhenania und Blau-Weiß Fuhlenbrock komplettieren die Zwischenrunde. Der VfR Ebel wird seiner Favoritenrolle gerecht, die Welheimer Löwen überraschen.

Sich selbst bezeichnen die Fortunen nicht als Hallenexperten, der Vorrundenauftritt des Bezirksligisten war dennoch überzeugend. In der stark besetzten Gruppe C zogen die Rheinbaben mit drei Siegen letztlich souverän in die Zwischenrunde ein. Den Grundstein legten die Fortunen schon in der Auftaktpartie mit einem 2:1-Erfolg über den SV Rhenania. Es folgte ein klarer 8:0-Sieg über den TSV Feldhausen und schließlich ein 3:2 über die Batenbrocker RK. „Ich bin absolut positiv überrascht“, so das Fazit von Trainer Marc Hoffmann.

Als Gruppenzweiter folgte der SV Rhenania Bottrop dem SV Fortuna in die Zwischenrunde. Die Auftritte des Vorjahreszweiten waren allerdings alles andere als überzeugend. „Wir können froh sein, dass wir gegen den TSV Feldhausen erst im letzten Spiel ran mussten und genau wussten, wie viele Tore wir brauchten. Aus sportlicher Sicht war das kein Leckerbissen. Die Jungs waren nicht in der Lage die taktischen Maßgaben umzusetzen“, war SVR-Trainer Markus Nickel nur mäßig begeistert von dem Auftritt seiner Truppe. Nachdem Sven Ingler erst in letzter Minute der glückliche Ausgleich zum 1:1 gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker gelungen war, reichte im Abschlussspiel gegen Feldhausen ein 6:0-Erfolg, um die Batenbrocker in der Tabelle dank des besseren Torverhältnisses doch noch zu überflügeln.

Ernüchterung bei den Ruhrpott Kickern

Bei den Kickern aus dem Volkspark herrschten dagegen betretene Mienen, ob der vergebenen Chancen. „Wir waren mal wieder nicht clever genug. Das wird nicht reichen“, hatte BRK-Coach Michael Goldberg bereits nach dem 1:1 gegen die Rhenanen prophezeit und am Ende sollte der Batenbrocker Linienchef recht behalten.

Der TSV Feldhausen verabschiedete sich punkt- und torlos aus dem Turnier. Betreuer Fabian Ebing nahm es gelassen. „Das wichtigste ist, dass sich keiner verletzt hat. Wir hatten uns in dieser Gruppe von vornherein nicht viel ausgerechnet.“

Fuhlenbrock verspielt den Gruppensieg

Im letzten Spiel des Tages verspielte Blau-Weiß Fuhlenbrock doch noch die Spitzenposition in der Gruppe D. Nach einem mühsamen 3:2-Auftakterfolg über den Vertreter der Hobbyliga und einem überraschenden 5:4-Sieg über Dostlukspor Bottrop ließ der Tabellenführer der Kreisliga B gegen den SV Vonderort den letzten Einsatz vermissen. Der C-Ligist legte dagegen einen engagierten Auftritt hin, gewann die Partie mit 3:2 und stockte das Punktekonto damit sogar auf sechs Zähler auf. Zuvor hatten die Vonderorter auch gegen das Team der Hobbyliga mit 2:0 gewonnen. Dass es allerdings dennoch nicht zum Einzug in die Zwischenrunde reichte, war der deutlichen 1:7-Pleite im Auftaktspiel gegen Dostlukspor Bottrop geschuldet. „Im ersten Spiel waren wir leider zu nervös, aber insgesamt nehmen wir ein positives Gefühl für die Rückrunde mit“, zog SVV-Trainer Richard Hönscheid ein positives Fazit.

Dostlukspor schmeißt die Tormaschine an

So stand am Ende des Tages mit Dostlukspor Bottrop doch der Gruppenfavorit an der Tabellenspitze. Angeführt vom neuen Spielertrainer Ali Ucar, der vom Oberligisten SuS Stadtlohn in den Volkspark Batenbrock wechselt, ließ der A-Ligist vor allem in den Duellen gegen Vonderort (7:1) und Hobbyliga Bottrop (10:2) seine spielerische Klasse aufblitzen und leistete sich nur gegen die Fuhlenbrocker einen Aussetzer. Die Ausbeute mit 21 Treffern in nur drei Spielen konnte sich sehen lassen.

Für den Hobbyligavertreter Blau-Weiß Vonderort endeten die Stadtmeisterschaften dagegen ohne Erfolgserlebnis, wenngleich die vier eigenen Treffer allesamt lautstark gefeiert wurden. „Das Duell gegen Vonderort hätten wir natürlich gerne gewonnen. Da haben wir uns leider selbst geschlagen. Uns hat am Ende die Klugheit gefehlt, aber es war dennoch ein wirklich schönes Turnier“, äußerte sich Trainer Peter Kuhr.

Autor: Maximilian Lazar/Henning Wiegert

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