Zum Auftakt der 31. Duisburger Hallenstadtmeisterschaft setzten sich die Favoriten auf den Stadtpokal in ihren Gruppen souverän durch.

Halle Duisburg

Fans peitschen Rumeln in die nächste Runde

Fabian Kleintges-Topoll
05. Januar 2017, 22:57 Uhr
Foto: Ketzer

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Zum Auftakt der 31. Duisburger Hallenstadtmeisterschaft setzten sich die Favoriten auf den Stadtpokal in ihren Gruppen souverän durch.

Der VfB Homberg und der Duisburger SV 1900 gaben erwartungsgemäß keinen Zähler ab. Bezirksligist TuS Mündelheim muss hingegen überraschend früh die Segel streichen. Die A-Ligisten Rumelner TV und TuS Asterlagen stehen dafür überraschend im Viertelfinale. In der Sporthalle an der Krefelder Straße in Rheinhausen ging der erste Bandenkick des Jahres weitestgehend fair über die Bühne. Bis auf eine Rote Karte wegen eines Handspiels eines Feldspielers auf der Linie und einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen den ETuS Bissingheim mussten die Schiedsrichter kaum eingreifen. Die Veranstalter können also auf einen sportlich positiven Abend zurückblicken.

Die vermeintlichen Turnierfavoriten marschierten in ihren Gruppen jeweils vorne weg. Im Duell der beiden Landesligisten in Gruppe A tat sich der Duisburger SV 1900 mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen den Landesliga-Rivalen Viktoria Buchholz anfangs noch etwas schwer. Gegen die drei A-Ligisten ETuS Bissingheim, TuS Asterlagen und SV Gelb Weiss Hamborn folgten dann aber drei klare Siege, sodass das Team von Trainer Ralf Kessen die Gruppe A mit zwölf Punkten souverän gewinnen konnte und so weiter an die erhoffte Titelverteidigung glauben darf.

Ebenfalls in der Zwischenrunde steht Viktoria Buchholz. Mit neun Punkten landete der abstiegsbedrohte Landesligist wie erwartet auf Platz zwei. Keine Chance gab es für den ETuS Bissingheim und den SV Gelb Weiss Hamborn, die mit drei beziehungsweise null Punkten auf den Plätzen vier und fünf landeten. Der TuS Asterlagen hingegen startete mit zwei Siegen überraschend stark ins Turnier, trotz zweier Niederlagen danach löste der A-Ligist als stärkster Gruppendritte des Tages ebenfalls das Ticket für die nächste Runde.

In Gruppe B gab sich der im Vorfeld als absolute Turnierfavorit gehandelte Vorjahresfinalist VfB Homberg keine Blöße. Nach zwei klaren 4:0 Siegen gegen Mündelheim und die GSG Duisburg lag der Oberligist gegen Rumeln zunächst mit 0:1 zurück, konnte die Partie allerdings am Ende noch locker mit 4:1 gewinnen. Der Klassenunterschied war dann doch zu groß. Die Mannschaft von Trainer Stefan Janßen wurde dem im Vorfeld angekündigten "schnellen, attraktiven und fairen Fußball" auf jeden Fall gerecht. Homberg stellte seine Titelambitionen unter Beweis und darf weiter vom zehnten Triumph in der Duisburger Halle träumen.

TuS Mündelheim enttäuschte wiederum auf ganzer Linie. Trainer Frank Krüll hätte seine Bezirksligatruppe vor dem Turnier gerne hinter dem VfB Homberg auf Platz zwei gesehen, allerdings landete seine Mannschaft ohne jeglichen Punktgewinn hinter den drei A-Ligisten auf dem letzten Platz. Sicherlich nicht das Ergebnis, das sich der Trainer vorgestellt hatte.

Rumelner Fans puschen ihr Team ins Viertelfinale

Für die größte sportliche Überraschung des heutigen Tages sorgte sicherlich der Rumelner TV. Mit neun Punkten landete die Mannschaft von Trainer Daniel Zvar hinter dem VfB Homberg auf dem zweiten Tabellenplatz. Nicht nur der 5:1-Sieg gegen die um eine Liga höherklassigere TuS Mündelheim beeindruckte die Rheinhausener Zuschauer, sondern auch der durchaus mutige Auftritt gegen Homberg sorgte für Begeisterung in der Halle. Trotz des Endresultats von 1:4 mischten die Rumelner lange ernsthaft mit und machten dem Oberligisten das Leben durchaus schwer, sicherlich auch ein Verdienst der lautstarken Unterstützung ihrer Fans. Am Freitag folgt dann die Vorrunde der Gruppen C und D.

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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