Borussia Dortmunds Sturmstar Pierre-Emerick Aubameyang hat seinen zweiten Titel als Afrikas Fußballer des Jahres verpasst. Schon kurz vor der Wahl hatte der Bundesliga-Profi Pech.

Gepäck verloren

Aubameyang im Gammel-Outfit bei Afrika-Cup-Gala

Martin Herms
05. Januar 2017, 21:22 Uhr
Foto: Instagram, aubameyang97

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Borussia Dortmunds Sturmstar Pierre-Emerick Aubameyang hat seinen zweiten Titel als Afrikas Fußballer des Jahres verpasst. Schon kurz vor der Wahl hatte der Bundesliga-Profi Pech.

Der Nationalstürmer Gabuns ist für seine extravaganten Auftritte bekannt. Doch diesen modischen Fehlgriff hat sich Aubameyang nicht aus freien Stücken geleistet. Weil der Top-Torjäger der Fußball-Bundesliga bei der Anreise nach Nigeria am Flughafen sein Gepäck verlor, tauchte er bei der Zeremonie in Abuja in Jogginhose, Cap und rotem Glitzer-Shirt auf.

Aubameyang und sein älterer Bruder Willy, der während der Fahrt einen BVB-Trainingsanzug trug, nahmen das Missgeschick mit Humor. Via Instagram warnte der 27-Jährige seine Fans vor. "Der Moment, wenn du gerade ankommst für die Zeremonie zur Wahl von Afrikas Fußballer des Jahres und bemerkst, dass sie dein Gepäck verloren haben. So werden wir wohl heute Abend aussehen. Danke Lufthansa", schrieb Aubameyang unter einem Bild, das ihn gemeinsam mit seinem Bruder zeigt.

Der 27 Jahre alte Vorjahressieger kam bei der Wahl auf den zweiten Platz hinter dem Algerier Riyad Mahrez. Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend im nigerianischen Abuja statt. Der Gabuner Aubameyang erhielt von den Vertretern der afrikanischen Verbände und Medien sowie einem Expertengremium 313 Stimmen, Mahrez vom englischen Meister Leicester City bekam nach Angaben des Kontinentalverbands CAF 361 Stimmen. Auf dem dritten Platz landete der Senegalese Sadio Mane vom FC Liverpool (186).

In der laufenden Saison erzielte der von Real Madrid und anderen internationalen Spitzenvereinen umworbene Aubameyang 16 Bundesliga-Tore in 15 Einsätzen, dazu war er in fünf Champions-League-Spielen viermal erfolgreich.

Später gab sich Aubameyang als fairer Verlierer und gratulierte dem Sieger Riyad Mahrez via Twitter zum Sieg.

Autor: Martin Herms

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