Drei Tage Budenzauber – die Bottroper Fußballfans dürfen sich an diesem Wochenende auf das erste Highlight des neuen Jahres freuen.

Halle Bottrop

Stadtmeister an ungewohnter Stätte gesucht

WAZ
06. Januar 2017, 09:37 Uhr
Foto: Tim Müller

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Drei Tage Budenzauber – die Bottroper Fußballfans dürfen sich an diesem Wochenende auf das erste Highlight des neuen Jahres freuen.

Mit der Partie zwischen dem VfB Bottrop und dem VfL Grafenwald beginnen heute Abend, um 18 Uhr, die Hallenstadtmeisterschaften in der Sporthalle an der Berufsschule. Das 48. und letzte Spiel bringt dann am Sonntagnachmittag die Entscheidung darüber, wer der Nachfolger des VfB Bottrop wird.

Anders als in den vergangenen zehn Jahren steigen die Stadtmeisterschaften diesmal nicht in der Dieter-Renz-Hall, die aktuell umgebaut wird. „Die Vorbereitungen laufen gut und wenn um 18 Uhr das erste Spiel angepfiffen wird, ist der Tisch bestellt“, sagt Spartenleiter Lutz Radetzki, der betont: „Natürlich kannten wir uns in der Dieter-Renz-Halle schon aus und es ist auch schade, dass uns so etwas wie das Foyer fehlt. Aber die Sporthalle der Berufsschule hat auch vieles zu bieten.“ So sei die Empore der Halle etwas breiter, vor der Halle werden Buden aufgebaut, an denen Essen und Getränke gekauft werden können. „Anders als in die Vorjahren verzichten wir auf Wertmarken und haben uns für Wertkarten entschieden“, so Radetzki, der sich sicher ist, dass der ungewohnte Austragungsort der Stimmung keinen Abbruch tut.

Alle 18 Vereine haben gemeldet
Sportlich rechnet er vor allem mit den hochklassigsten Bottroper Vereinen. „Der VfB Bottrop hat den Anspruch, den Titel zu holen. Aber auch Fortuna, Ebel, Kirchhellen oder auch Fuhlenbrock traue ich einiges zu“, sagt Radetzki. Er weiß aber auch: „Gerade in der Hallen haben die sogenannten Außenseiter immer die Möglichkeit, die Favoriten zu ärgern. Es ist immer wieder eine Geschichte für sich.“

Alle 18 Vereine haben für das Turnier gemeldet, mit dem SV Vonderort, dem SSV 51 und der Hobbyliga Bottrop sind auch drei C-Ligisten mit von der Partie. Zunächst werden am Freitag und Samstag die Vorrunden ausgespielt, am Sonntag steht dann die Zwischenrunde an. Am Nachmittag fällt dann die Entscheidung, wer Hallenstadtmeister 2017 wird.

Wie auch in den vergangenen Jahren wird mit der beliebten Rundumbande gespielt, Schiedsrichter aus dem Kreis 12 Gelsenkirchen werden die Partien leiten. Und auch am neuen Austragungsort müssen die Fans auf den gewohnten Komfort nicht verzichten. „Wir werden in der Halle wie gewohnt Monitore aufstellen, damit die Spiele von überall verfolgt werden können“, sagt Radetzki. Für das Rahmenprogramm werden unter anderem die Grün-Weißen Funken sorgen.

Und noch ein Angebot haben die Verantwortlichen beibehalten. Auch in diesem Jahr wird es das Dreitagesticket geben. Für Erwachsene kostet das neun Euro, ermäßigt sieben Euro. Für Parkmöglichkeiten sind auch gesorgt, unter anderem kann der Schulhof der Berufsschule genutzt werden. Dennoch empfiehlt Radetzki: „Wer die Möglichkeit hat, ohne Auto anzureisen, sollte es auch machen.“ So könne die Parkplatzsituation entschärft werden.

Damit werden sich die Akteure auf dem Parkett freilich nicht befassen. Sie werden alles daran setzen, den Titel zu gewinnen. Und neben der besten Mannschaft wird auch der beste Torjäger, der beste Feldspieler sowie der beste Torwart ausgezeichnet. Außerdem wird jedes 25. Tor des Turniers prämiert. Und jetzt Bühne frei. Lasset den Budenzauber beginnen.

Autor: WAZ

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