Der Druck ist größer, das Auftaktprogramm hat es in sich - und die Bayern sticheln schon wieder:

Bayern stichelt schon

Leipzig vor neuen Herausforderungen

sid
03. Januar 2017, 11:57 Uhr
Foto: firo

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Der Druck ist größer, das Auftaktprogramm hat es in sich - und die Bayern sticheln schon wieder:

Auf die Himmelsstürmer von RB Leipzig warten im neuen Fußballjahr neue Herausforderungen. Manche glauben, dass die am Dienstag zu Ende gegangene Winterpause den Rekord-Aufsteiger aus dem Rhythmus gebracht haben könnte. Allen voran die Bayern aus München.

"Es wird etwas anderes sein, wenn sie nach der Winterpause als Favorit in die Spiele gehen. Wenn sie das Spiel machen müssen", sagte Nationalspieler Joshua Kimmich, der von 2013 bis 2015 das RB-Trikot getragen hat, in der FAZ.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß glaubt, dass vor allem die klare 0:3-Niederlage kurz vor Weihnachten im einseitigen Duell mit dem Rekordmeister ein Wirkungstreffer gewesen ist. "Leipzig kam ja daher und hatte schon jetzt vor, an der Vorherrschaft des FC Bayern zu kratzen", sagte Hoeneß der tz.

Ob und wie stark die verdiente Pleite in München die "Bullen" verunsichert hat, wird sich erst in den ersten Pflichtspielen des Jahres zeigen. Die haben es in sich: Eintracht Frankfurt, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund warten - drei Teams aus den Top-6 der Tabelle. "Wir sollten diese Spiele zur Orientierung nutzen, wohin die Reise gehen könnte", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.

Für Mäzen Dietrich Mateschitz ist dagegen bereits klar, wohin die Reise geht: in den Europapokal. "Wir wissen ja, dass vier die Champions League und zwei die Europa League erreichen - das ist das Minimalziel", sagte der Oberboss des Red-Bull-Imperiums. Im Verein sind nicht alle glücklich über diese Aussage, obwohl sie angesichts von elf Punkten Vorsprung auf Platz sieben alles andere als großspurig ist.

Die jungen Spieler auf die neue Erwartungshaltung einzustimmen, wird eine wichtige Aufgabe von Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick sein, wenn sich der RB-Tross am Mittwoch ins Trainingslager nach Lagos/Portugal aufmacht. Bereits am Dienstag traf sich das Team zu einem Leistungstest hinter verschlossenen Türen.

Ob RB nochmal auf dem Transfermarkt aktiv wird, hängt vor allem von möglichen Abgängen ab. Unzufriedene Spieler wie Davie Selke, Kyriakos Papadopoulos und Terrence Boyd schauen sich nach neuen Vereinen um. Allerdings ist bekannt, dass Hasenhüttl den Kader am liebsten so zusammenhalten würde.

Autor: sid

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