Die Hammer SpVg. hat einen Spieler von Drittligist Sportfreunde Lotte verpflichtet. Damit reagiert der Westfalen-Oberligist auf die Abgänge von vier Spielern.

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Hammer SpVg holt Drittliga-Spieler

RS
01. Januar 2017, 14:29 Uhr
Foto: Hammer SpVg

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Die Hammer SpVg. hat einen Spieler von Drittligist Sportfreunde Lotte verpflichtet. Damit reagiert der Westfalen-Oberligist auf die Abgänge von vier Spielern.

David Odonkor und Sven Hozjak haben ihre Mannschaft pünktlich zur Jahreswende mit einem namhaften Neuzugang verstärkt, da sich nach der Trennung von vier Spielern entsprechender Bedarf ergeben hatte.

Mit sofortiger Wirkung wechselt Stürmer Semih Daglar vom Drittligisten Sportfreunde Lotte zur Hammer Spielvereinigung und soll nun an Stelle von Joachim Mrowiec dabei helfen, die gute Platzierung des Tabellenzweiten der Oberliga Westfalen auch in der bevorstehenden Rückrunde zu festigen.

Der in Münster geborene 23-jährige Angreifer mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit ist ehemaliger U17- und U19-Nationalspieler der Türkei und wurde in seiner Jugend bei Preußen Münster und Borussia Dortmund ausgebildet. Nach seinen Stationen beim Regionalligisten SC Wiedenbrück und beim SC Preußen Münster II wechselte Daglar zum Oberligisten Roland Beckum. Von dort aus zog es ihn zur Saison 2015/2016 mit 20 Treffern auf dem Konto zu den Sportfreunden Lotte. In Lotte feierte Daglar am Saisonende den Aufstieg in die 3. Liga, zu dem er in 20 Partien mit drei Treffern und vier Vorlagen beigetragen hat. Von seinem Wechsel zur HSV verspricht sich der offensiv auf allen Positionen einsetzbare HSV-Neuzugang wieder mehr Einsatzzeiten und weitere Erfolgserlebnisse.

„Semih und ich standen schon vor der Saison in Kontakt zueinander und im weiteren Verlauf hatte auch David einige gute Gespräche mit ihm. Semih wollte sich aber in Lotte durchbeißen. Umso mehr freuen wir uns, dass der Wechsel jetzt doch noch geklappt hat“, sagt HSV-Coach Sven Hozjak zur Verpflichtung. „Semih wird hier die Zeit bekommen, die er benötigt, um bei der HSV anzukommen und den Spaß am Fußball wieder in den Vordergrund zu rücken.“

Autor: RS

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