BVB-Neuzugang Marc Bartra hat ein durchwachsenes erstes Halbjahr in der Fußball-Bundesliga hinter sich. Im Interview mit der spanischen Zeitung

BVB

Bartra traut Tuchel zu, den FC Barcelona zu trainieren

Martin Herms
30. Dezember 2016, 17:13 Uhr
Foto: Firo

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BVB-Neuzugang Marc Bartra hat ein durchwachsenes erstes Halbjahr in der Fußball-Bundesliga hinter sich. Im Interview mit der spanischen Zeitung "SPORT" zieht er Bilanz.

Für acht Millionen Euro wechselte der 25-jährige Innenverteidiger im Sommer von seinem Heimatverein FC Barcelona nach Dortmund. Beim BVB sollte Bartra die große Lücke schließen, die Mats Hummels durch seinen Wechsel zum FC Bayern hinterlassen hatte. In der Hinrunde ist das dem Spanier noch nicht gelungen. Denn seine Leistungen waren ein Spiegelbild des ersten Dortmunder Halbjahres: Es fehlt bis dato die Konstanz.

Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin in einem der besten Klubs Europas
Marc Bartra

Unglücklich ist der spanische Nationalspieler, der von Barca-Legende Carles Puyol beraten wird, mit seinem Start bei den Schwarz-Gelben aber nicht. Das bekräftigt er im "Sport"-Interview: "Ich bin zufrieden. Wir haben eine Mannschaft mit sehr guten Spielern. Zum Ende des Jahres haben wir wichtige Punkte liegen gelassen. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir nach der Pause gestärkt zurückkommen."

Die Entscheidung, zum BVB zu wechseln, bereue er nicht. Ein Grund dafür sei auch der Signal-Iduna Park: "Das Dortmunder Stadion ist der Hammer. Von allen Stadien, in denen ich in meiner Laufbahn gespielt habe, liegt dieses weit vorne." Eine vorzeitige Rückkehr in sein Heimatland schließt Bartra demnach aus: "Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin in einem der besten Klubs Europas. Mir geht es nur darum, meine Sache in Dortmund gut zu machen. Wir wollen erfolgreich sein."

Besonders beeindruckt ist der Abwehrspieler von seinem neuen Trainer Thomas Tuchel. Diesem traue er sogar ein Engagement bei seinem Ex-Verein FC Barcelona zu: "Seine Trainingsgestaltung ist mit der bei Barca zu vergleichen", sagt er. "Auch unser Spielstil und das Niveau der Mannschaft ähneln Barca und der spanischen Nationalmannschaft. Ich denke, dass Tuchel das Zeug dazu hat (den FC Barcelona zu trainieren, d. Red.)."

Über ein Wiedersehen mit seinen alten Kollegen in der Champions League würde er sich freuen. "Am besten im Finale", betont Bartra, der seinem Team auf internationaler Bühne viel zutraut: "Wir haben es schon bewiesen. Ich denke, dass wir es mit jeder Mannschaft aufnehmen können."

Autor: Martin Herms

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