Der Wechsel von Wuppertals Kai Schwertfeger zur kommenden Saison zum KFC Uerdingen überraschte nicht nur die WSV-Fanszene sondern auch die Verantwortlichen.

Wuppertaler SV

Das sagt Bölstler zum Schwertfeger-Wechsel

Krystian Wozniak
28. Dezember 2016, 12:42 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Der Wechsel von Wuppertals Kai Schwertfeger zur kommenden Saison zum KFC Uerdingen überraschte nicht nur die WSV-Fanszene sondern auch die Verantwortlichen.

Vor allem der Zeitpunkt der Bekanntgabe scheint etwas ungünstig zu sein. Und: Zwar stellte der Oberliga-Spitzenreiter mit Schwerteger seinen ersten Zugang für die kommende Spielzeit vor, will den 28-Jährigen aber eigentlich schon im Winter aus Wuppertal loseisen - ablösefrei.

Das kann WSV-Manager Manuel Bölstler überhaupt nicht nachvollziehen und findet klare Worte in Richtung Schwertfeger und des KFC: "Kai und Uerdingen wünschen einen ablösefreien Wechsel. Leider ist Weihnachten und die Zeit der Wünsche gerade vorbei. Die Situation bei Kai war von Anfang an die, dass er sich über uns wieder für bessere sportliche Perspektiven Richtung 3. Liga empfehlen wollte. Sollte hier ein höherklassiger Verein anklopfen, würden wir versuchen eine Lösung zu finden. Aber nicht bei einem unterklassigen Klub, der nicht bereitet ist eine Ablösesumme zu zahlen. Die Vorgehensweise, den Zeitpunkt und die Art der Veröffentlichung möchte ich nicht weiter bewerten. Wir verfolgen ein klares Ziel und das ist der Klassenerhalt. Wir werden keinen Leistungsträger ablösefrei gehen lassen!"

Dass sich der ehemalige Profi von Fortuna Düsseldorf für Uerdingen statt Wuppertal entschieden hat, kann Bölstler durchaus verstehen: "Es ist legitim, wenn sich ein Spieler für ein finanziell besseres Angebot entscheidet, damit müssen wir bei unseren wirtschaftlichen Verhältnissen immer rechnen und so funktioniert das Geschäft. Hier handelt es sich ja für Kai um eine reine finanzielle und keine sportliche Verbesserung. Nur die Bedingungen für so einen Transfer stellen wir, solange der Spieler bei uns unter Vertrag steht."

Autor: Krystian Wozniak

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