Landesligist Duisburger SV 1900 hat für die Rückrunde einen offensiven Mittelfeldspieler verpflichtet. Ryusei Ukita muss sich unterdessen in Japan fithalten

Duisburger SV 1900

Offensive Verstärkung aus Kalkum

Friedhelm Thelen
28. Dezember 2016, 05:07 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Landesligist Duisburger SV 1900 hat für die Rückrunde einen offensiven Mittelfeldspieler verpflichtet. Ryusei Ukita muss sich unterdessen in Japan fithalten

Der Derbysieg in Buchholz war ein Highlight des Duisburger SV 1900 in der Hinrunde der Fußball-Landesliga. In doppelter Unterzahl verteidigten die Wanheimerorter eine 2:0-Führung. Damals schaute sich Johannes Brors das Spiel an – ab Winter 2017 wird er nun das schwarz-rote DSV-Trikot tragen. Dass der 20-Jährige auch noch selbst in Buchholz wohnt, macht die Geschichte so richtig rund.

„Ich denke, dass er eine gute Verstärkung für uns sein wird, zumal wir ohnehin Bedarf auf der Außenbahn hatten“, sagt DSV-Trainer Ralf Kessen über den offensiven Mittelfeldspieler. 2015 hatte Brors beim TV Kalkum-Wittlaer angeheuert, nachdem die Düsseldorfer die jahrelang in der Kreisliga beheimatet waren, nach ihrem Durchmarsch in der Oberliga angekommen waren.

Diese Liga war für die Düsseldorfer allerdings eine Nummer zu groß. Aktuell spielt der TVKW in der Landesliga und steckt auch dort – in der Gruppe 1 – wieder mitten im Abstiegskampf. „An sich hatten wir mit Johannes über einen Wechsel im Sommer gesprochen. Nun kam der Transfer bereits jetzt zustande“, so Kessen. Brors spielte im Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf und lief in seinem letzten A-Jugend-Jahr für den 1. FC Mönchengladbach in der Bundesliga auf. „Ich habe mich mit dem Straelener Trainer Stephan Houben über Johannes unterhalten, der ihn aus seinen Gladbacher Zeiten kennt. Er ist ein fleißiger und schneller Spieler“, so Kessen.

In der Wintervorbereitung muss der DSV 1900 allerdings auf Ryusei Ukita verzichten. Der Japaner kam 2015 an die Düsseldorfer Straße und gehört längst zum Stammpersonal der Schwarz-Roten. Zuvor hatte der heute 22-Jährige beim 1. FC Wülfrath gekickt. Nun aber muss der Japaner für drei Monate das Land verlassen, um eine neue Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

Trainingsstart am 23. Januar

„Ich finde das sehr schade“, berichtet der bereits abgereiste Mittelfeldspieler, der am 22. März wieder nach Deutschland kommen kann. Damit wird er die ersten drei Liga-Spiele gegen den VfL Repelen (5. März), beim TuS Essen-West (12. März) und gegen die Sportfreunde Königshardt (19. März) verpassen. „Wir freuen uns aber schon auf seine Rückkehr“, sagt Kessen über Ukita, den alle, der Einfachheit halber, nur „Rosi“ rufen. „Ich werden mich beim Team der Juntendo Uni in der 4. Liga und beim Minato SC aus der 5. Liga im Training fithalten“, berichtet Ukita. Das Training des DSV beginnt am 23. Januar.

Autor: Friedhelm Thelen

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